Nach Horror-Attacke: Hund abgeschoben

Merkmal der chinesischen Rasse "Shar-Pei" sind vor allem die großen Falten am Körper (Symbolbild).
Merkmal der chinesischen Rasse "Shar-Pei" sind vor allem die großen Falten am Körper (Symbolbild).

Herford - Erst vor Kurzem hat der schreckliche Vorfall mit dem Shar-Pei-Rüden für Aufregung gesorgt (TAG24 berichtete). Jetzt wurde der Hund im Tierheim näher beobachtet und zu seinem Verkäufer zurückgebracht. Ein Experte warnt vor Käufen im Internet. 

Der Shar-Pei ist von einer Familie in Herford gekauft worden. Durch eine Ebay-Kleinanzeige wurde der Vater aufmerksam auf den Hund. 

Zunächst lief alles prima, doch dann griff der Rüde die Tochter und einen Freund der Besitzer an. Durch Einsatzkräfte der Feuerwehr wurde er ins Tierheim gebracht. 

Die Herforder riefen Achim Rahe vom Pfotendorf Löhne zur Hilfe hinzu. Er sollte sich den Hund einmal genauer ansehen. "Vor Ort sagte ich dem Besitzer, dass der Hund therapierbar sei, doch der Mann wollte den Shar-Pei unbedingt zum Verkäufer zurückbringen", sagte Rahe der Neuen Westfälischen. 

So brachte er den Hund zurück zum ursprünglichen Besitzer. Wie dieser dann mit dem Hund verblieb, ist nicht bekannt. Deshalb warnte der Experte vor Käufen im Netz.  

Tiere aus dem Internet zu kaufen, sei nicht immer einfach für den Hund, so Rahe. Oftmals sei "ein Wechsel in eine andere Familie für ein Tier nicht einfach zu verarbeiten."

Deshalb sollten alle vorsichtig bei einem vorschnellen Kauf im Internet sein. Es häufen sich die Fälle, in denen Tiere nicht geimpft sind oder die Besitzer nicht mit den Hunden klarkommen.


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