Sächsischer Horror-Clown zieht mit Kreuzhacke durch Dorf, dann wird's schmerzhaft

Lossatal - Für einen 19-Jährigen, der als Horror-Clown verkleidet durch ein kleines Dorf im Landkreis Leipzig spazierte, endete der Halloween-Abend im Krankenhaus.

Ein als Horror-Clown verkleideter 19-Jährige wurde mit seiner eigenen Kreuzhacke von einem Familienvater vermöbelt. (Symbolbild)
Ein als Horror-Clown verkleideter 19-Jährige wurde mit seiner eigenen Kreuzhacke von einem Familienvater vermöbelt. (Symbolbild)  © 123RF

Der junge Mann war am Mittwochabend im Lossataler Ortsteil Meltewitz, östlich von Wurzen, unterwegs. "Bewaffnet" mit einer Kreuzhacke, die sein Auftreten als Horror-Clown unterstreichen sollte, ging er die Börlner Straße entlang.

"Gegen 18.30 Uhr traf er dort auf ein kleines Grüppchen Kinder, welches auf der Jagd nach Süßigkeiten durch die Straßen zog", so Polizeisprecherin Maria Braunsdorf. Die Minderjährigen erschreckten sich so sehr, dass sie völlig verängstigt davonrannten.

Doch der Horror-Clown ließ nicht locker und nahm die Verfolgung auf. Erst von der Mutter der Kinder wurde er gestoppt und aufgefordert, sich bei den Kleinen zu entschuldigen.

Auch der Vater (34) der Kinder wurde auf den Plan gerufen, entriss dem 19-Jährigen seine Kreuzhacke und schlug mit dieser auf ihn ein. Braunsdorf. "Er traf ihn mit der flachen Seite am Arm und verletzte ihn." Und es wurde noch schlimmer!

Ein zweiter Mann kam hinzu, hielt den Horror-Clown fest und der 34-Jährige schlug auf ihn mit dem Stiel der Hacke ein. "Schließlich erhielt er noch eine Ohrfeige und sollte sich bei den Kindern auf Knien entschuldigen", so die Polizeisprecherin.

Er verließ danach das Grundstück ohne die Kreuzhacke, ließ sich in einem Krankenhaus behandeln und erstattete Anzeige. So ermittelt die Polizei in diesem Fall nun wegen gefährlicher Körperverletzung.

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