Besatzungsmitglied findet blutende Frau auf Kreuzfahrtschiff, doch es wird noch schlimmer

Mexiko - Was sich auf einem Kreuzfahrtschiff von Disney zugetragen hat, ist der absolute Horror! Eine Frau trieb während ihrer Zeit als Kinder-Entertainerin ihr eigenes Baby illegal ab. Das Kind überlebte den Vorfall nicht.

Die junge Frau hatte ihr Kind mit Tabletten selbst abgetrieben. (Symbolbild)
Die junge Frau hatte ihr Kind mit Tabletten selbst abgetrieben. (Symbolbild)  © 123RF

Warum die hochschwangere Brasilianerin ihr Kind abtreiben wollte, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass sie, als die "Disney Dream" in Mexiko angelegt hatte, sich Abtreibungspillen kaufte.

Später nahm sie diese in ihrer Kabine auf dem Schiff ein.

Als ihre Mitbewohnerin am Abend aufs Zimmer kam, fand sie die junge Frau stark blutend vor. Kurz darauf entdeckte sie ein Baby in einer Tasche, die in einem Schrank unter der Spüle versteckt war.

Die Mitbewohnerin alarmierte daraufhin den Manager, der ebenfalls zu den beiden ins Zimmer kam.

Allerdings soll zunächst keiner der Anwesenden den Schiffarzt gerufen oder das Kind zur Krankenstation gebracht haben.

"Die Mitbewohnerin kontaktierte ihren Chef, der in die Kabine kam, sich das Kind ansah und dann dem Cruise Direktor eine SMS schickte," erklärt ein Besatzungsmitglied, was anonym bleiben will.

Erst nach einer Stunde haben man einen Arzt alarmiert.

Die "Disney Dream" auf hoher See.
Die "Disney Dream" auf hoher See.  © Disney Cruise Lines/David Roark/DPA

Auch um die Mutter des Kindes stand es nicht gut. Laut eines Augenzeugen soll sie im Sterben gelegen haben, als man medizinische Hilfe holte.

"Wir waren sehr besorgt über die Menge an Blut, die sie verloren hatte und haben deshalb vergessen, was sich im Schrank befand." Damit meinte er das zuvor abgetriebene Baby.

Als sich dann endlich jemand an das Kind erinnerte, war es für den Säugling bereits zu spät gewesen.

Eine Obduktion ergab laut THE SUN, dass das Baby aber nach der Geburt geatmet und gelebt hat.

Bei den Ermittlungen war auch eine SMS aufgetaucht, die der Zeuge an ein anderes Besatzungsmitglied versendet hatte: "Als ich in den Raum ging, öffnete ich die Tasche. Dort war ein Baby und andere Organe drin... ich kann nicht schlafen."

Nach dem Vorfall im August 2012 nahm man die Brasilianerin in Gewahrsam, als das Schiff auf der Insel Castaway (Bahamas) anlegte.

Außerdem wurden vier Besatzungsmitglieder entlassen, weil sie die "korrekten Vorgehensweisen nicht eingehalten" hatten.


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