Strobl macht nach Horror-Vergewaltigung ernst: Sexual-Straftaten jetzt im Fokus!

Stuttgart - Nach der mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in Freiburg hat der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) eine Reihe von Maßnahmen für mehr Sicherheit im Südwesten angekündigt. (TAG24 berichtete)

Bäume am Rand des Industriegebiets Nord in Freiburg: Die junge Frau wurde nahe einer Diskothek missbraucht.
Bäume am Rand des Industriegebiets Nord in Freiburg: Die junge Frau wurde nahe einer Diskothek missbraucht.  © DPA

Sexualstraftaten würden zum "kriminalpolitischen Handlungschwerpunkt" des Jahres 2019, kündigte Strobl im Anschluss einer Sitzung des Innenausschusses in Stuttgart am Mittwoch an.

Die Kriminalpolizei werde sich dann auf Sexualstraftaten konzentrieren.

Dass eine solche Konzentration erfolgreich sein kann, habe man im Kampf gegen Wohnungseinbrüchen bereits unter Beweis gestellt. Die Einbrüche seien signifikant zurückgegangen.

In Freiburg soll Mitte Oktober eine 18 Jahre alte Studentin nach einem Disco-Besuch von mehreren Männern vergewaltigt worden sein. (TAG24 berichtete)

Acht Verdächtige sitzen in U-Haft - sieben Syrer im Alter von 19 Jahren bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher.

Der Innenminister steht in der Kritik, weil ein Haftbefehl gegen den Haupttäter nicht vollstreckt wurde.

Nach Gruppen-Vergewaltigung: Innenminister Strobl war wegen nicht vollstrecktem Haftbefehl gegen den Haupttäter in die Kritik geraten.
Nach Gruppen-Vergewaltigung: Innenminister Strobl war wegen nicht vollstrecktem Haftbefehl gegen den Haupttäter in die Kritik geraten.  © DPA

Titelfoto: DPA

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