NASA unter Druck: Mehr als nur ein Asteroid bedroht die Menschheit

Houston (USA)/ Madrid (Spanien) - Ein Team von der größten Universität Spaniens, der "Complutense Madrid", warnt vor der Bedrohung durch zahlreiche Asteroiden, die im schlimmsten Fall ganze Staaten auslöschen könnten, berichtet der "Daily Star".

Tausende Asteroiden befinden sich in der Nähe der Erde.
Tausende Asteroiden befinden sich in der Nähe der Erde.  © 123RF

Die Erde ist also von weit mehr als nur einem Asteroiden bedroht, der hier ab Sommer 2023 einschlagen könnte (TAG24 berichtete). Doch es kommt noch schlimmer: Das Team aus Spanien befürchtet, dass wir nichts mehr tun können, wenn sich ein todbringender Asteroid der Erde nähert. Denn oft werden die astronomischen Kleinkörper erst zu spät gesichtet.

Die Forscher diskutierten den jüngsten Einfluss eines Objekts mit einer Breite von 2,7 bis 3,6 Metern namens 2018 LA, das nur wenige Stunden nach seiner Entdeckung die Erde traf. Bei 38.000 Kilometern pro Stunde drang er in unsere Atmosphäre ein und ließ einen riesigen Feuerball am Himmel über Botswana in Afrika erscheinen.

"Dies war ein viel kleineres Objekt, als diejenigen, die wir beauftragt sind zu finden und davor zu warnen", sagte Lindley Johnson, "Planetary Defense Officer" des NASA-Hauptquartiers, seinerzeit.

In ihrem neuen Artikel warnten die spanischen Forscher, dass bisher überhaupt nur "drei natürliche Objekte entdeckt wurden, bevor sie mit der Erde kollidierten". Hinzu kommt, dass es laut des Teams fast 15.000 Asteroiden in der Nähe der Erde gibt, die ungefähr 25 Meter breit sind.

Mehr als 8000 erdnahe Asteroiden sollen über 140 Meter breit sein!

Ein Mega-Asteroid könnte die Erde ab Sommer 2023 treffen.
Ein Mega-Asteroid könnte die Erde ab Sommer 2023 treffen.  © 123RF

Laut "Daily Star" steht die NASA unter Druck. Die US-Bundesbehörde für Raumfahrt soll nach Meinung einiger Astronomen nämlich einen Weg finden, wie die gefährlichen Weltraumgesteine vor ihrem Einschlag zerstört werden können.

Wenn uns ein kleines Objekt träfe, würde es relativ geringe, aber immer noch erkennbare Schäden verursachen - und möglicherweise sogar eine geringe Anzahl an Todesfällen.

Bis heute haben Astronomen laut "Daily Star" mehr als 8000 erdnahe Asteroiden entdeckt, die sogar mindestens 140 Meter breit sind - groß genug, um einen ganzen US-Bundesstaat auszulöschen.

Sollten die spanischen Wissenschaftler recht behalten und ein solch großer Asteroid bliebe unentdeckt, dann könnte das für Millionen Menschen zu einem Todesurteil werden.

Bleibt zu hoffen, dass ein solches Szenario nie eintritt oder die Technik sich bis dahin so gut weiterentwickelt, dass der mögliche Einschlag rechtzeitig verhindert wird.

Titelfoto: 123RF


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