Was passiert im Februar? Gleich zwei Asteroiden rasen auf die Erde zu

Houston (USA) - Zwei Asteroiden nehmen im kommenden Monat Kurs Richtung Erde, darunter auch ein rund 340 Meter großer Brocken. Ist das etwa ein Grund zur Beunruhigung?

Im Februar kreuzen zwei Asteroiden die Bahn der Erde. (Symbolbild)
Im Februar kreuzen zwei Asteroiden die Bahn der Erde. (Symbolbild)  © 123RF

Die Raumfahrtbehörde NASA hat die beiden Himmelskörper genau im Blick. Einen von ihnen entdeckte sie laut einem Bericht von "krone.at" erst in diesem Januar. Der Asteroid namens 2019 AV2 wurde demnach mit Hilfe eines speziellen Warnsystems aufgespürt.

Es steht auf der hawaiianischen Insel Maui und sichetete 2019 AV2 am 3. Januar zum ersten Mal. Er soll 340 Meter messen und rund 64.000 Stundenkilometer schnell sein. Seine Ankunft wird für den Abend des 1. Februartages erwartet.

Allerdings gehen die Weltraumforscher davon aus, dass der Asteroid gegen 20.45 Uhr mitteleuropäischer Zeit lediglich an der Erde vorbeiziehen wird. Eine Kollision sei nicht zu erwarten, da er sich aktuellen Berechnungen zufolge einige Millionen Kilometer entfernt befindet.

In astronomischen Dimensionen gilt das zwar als wenig. Dass der Asteroid eine Gefahr für die Erde darstellt, ist angesichts dieser Entfernung aber unwahrscheinlich, sollten die Berechnungen stimmen. Daher kann auch für den großen Bruder von 2019 AV2 vorerst Entwarnung gegeben werden.

Der Asteroid 1999 VF22 wurde bereits am 20. November 1999 entdeckt und soll am Nachmittag des 20. Februar die Erde passieren. Mit einer Geschwindigkeit von rund 95.000 Stundenkilometern rast er laut NASA an unserem Planeten vorbei.

Nicht auszumalen, was passieren würde, wenn ein Asteroid dieses Kalibers tatsächlich auf die Erde treffen würde. Ausgeschlossen ist das nicht, schließlich befinden sich im sogenannten Asteroidengürtel zwischen Jupiter und Mars Millionen solcher Felsbrocken.

Allerdings definiert die NASA aktuell nur einen Bruchteil als gefährlich. Dafür muss ihr Durchmesser mehr als 30 Meter betragen. Derzeit sind nur 10.000 Exemplare bekannt.

Titelfoto: 123RF


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