Neue Liebeshöhle: Zoo-Besucher sollen für Leopardensex zahlen!

Dresden/Hoyerswerda - Bitte spenden Sie, damit unsere Leoparden endlich wieder Sex haben! So oder so ähnlich könnte der Aufruf des Zoos Hoyerswerda verstanden werden.

Der Zoo Hoyerswerda will bald süßen Leoparden-Nachwuchs präsentieren können.
Der Zoo Hoyerswerda will bald süßen Leoparden-Nachwuchs präsentieren können.  © Henry Gbureck

Mit einer Crowdfunding-Aktion will man genug Geld sammeln, um ein neues Gehege für die beiden Leoparden zu bauen - damit sie sich wohler fühlen und endlich Nachwuchs bekommen.

"Wir wollen kommendes Jahr eine neue Leopardenanlage bauen", sagt Geschäftsführer Arthur Kusber.

"Dafür brauchen wir aber Unterstützung. Als Dankeschön kann man als Spender zum Beispiel ein Candlelight Dinner im Zoo oder auch ein Familienfrühstück bei uns erhalten."

Die beiden China-Leoparden des Zoos brauchen dringend ein neues Zuhause. "San und Bao Bao sind sehr wertvoll für das Zuchtprogramm", sagt Eugène Bruins, Zoologischer Leiter.

"Es ist gewollt, dass wir mit den beiden züchten, es gibt in der freien Wildbahn nur noch 500 Tiere dieser Art. Deshalb brauchen wir das neue Gehege."

Mindestens 20 000 Euro sollen über das Crowdfunding zusammenkommen. Insgesamt kostet der Bau der neuen Anlage (200 Quadratmeter) etwa 165 000 Euro.

Als Highlight erhält der erste Spender von 2222 Euro das exklusive Recht, dem ersten Nachwuchs des China-Leopardenpärchens San und Baobao einen passenden Namen zu geben - wenn's denn in der neuen Anlage klappt mit dem Liebesspiel.

Eugène Bruins, Zoologischer Leiter in Hoyerswerda weiß, wie wichtig die beiden Leoparden des Zoos für die Erhaltung der Art sind.
Eugène Bruins, Zoologischer Leiter in Hoyerswerda weiß, wie wichtig die beiden Leoparden des Zoos für die Erhaltung der Art sind.
Auf der Welt gibt es nur noch rund 500 China-Leoparden.
Auf der Welt gibt es nur noch rund 500 China-Leoparden.  © Imago

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