Miau! Diese süßen Miezen suchen ein neues Zuhause

Hoyerswerda - Haustiere sind auch in schweren Lebensjahren treue Begleiter. Doch nicht immer ist den Tieren ein Leben und das Maß an Zuwendung vergönnt, wie sie es verdient haben. TAG24 will einen kleinen Teil dazu beitragen, das zu ändern. Immer sonnabends stellen wir Ihnen Tiere vor, die unsere Hilfe gut gebrauchen könnten und ein neues Zuhause mit liebevollen Haltern suchen.

Das Tierheim Katzenhilfe Hoyerswerda Miezen.
Das Tierheim Katzenhilfe Hoyerswerda Miezen.  © Eric Münch

Seit 1995 bietet die Katzenhilfe Hoyerswerda Miezen ein Zuhause. Betrieben vom gleichnamigen Verein, kümmern sich acht Mitarbeiter um rund 200 Samtpfoten.

"Von der Stadt bekommen wir gar keine Unterstützung. Wer uns helfen will, kann Vereinsmitglied werden oder sich für eine Tierpatenschaft entscheiden", sagt Leiterin Christina Koch (69).

"Außerdem freuen wir uns über jeden ehrenamtlichen Helfer, etwa fürs Wäschewaschen, Reinigen oder Füttern."

Besuche im Tierheim (Industriegelände, Straße A, Nummer 29) am besten nach telefonischer Voranmeldung (03571/428180) während der Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Freitag, Sonnabend von 15 bis 17 Uhr.

Muzel

Katzen-Mama und Tierheim-Leiterin Christina Koch (69) mit Mieze Muzel.
Katzen-Mama und Tierheim-Leiterin Christina Koch (69) mit Mieze Muzel.  © Eric Münch

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Farbe: schwarz-weiß-rot (Glückskatze)

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: 4

Geeignet für: Wohnung, Senioren

Kurzbeschreibung: entspannte Couch-Potato

Muzel lebte mit einem Schäferhund in einer Gartenanlage. Leider bekam sie epileptische Anfälle, wonach sie draußen ohne jede Orientierung gefunden wurde. Letztlich landete sie im Tierheim. Hier geht es ihr schon viel besser, da sie täglich eine Tablette gegen ihre Krankheit bekommt (kostengünstig).

Muzel ist ganz lieb, verschmust und anhänglich. Sie geht gerne auf Menschen zu, wenn sie nicht gerade irgendwo herumliegt und sich entspannt - ihre Lieblingsbeschäftigung! Freilauf braucht sie keinen mehr, ein katzensicherer Balkon reicht ihr. Mit Hunden oder anderen Katzen kommt sie gut klar.

Armani

Kater Gerd verlor gerade erst seinen vertrauten Zweibeiner.
Kater Gerd verlor gerade erst seinen vertrauten Zweibeiner.  © Eric Münch

Rasse: Karthäuser-Mix

Farbe: grau-blau

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: 5

Geeignet für: erfahrene Halter, Wohnung

Kurzbeschreibung: ängstlicher Stubentiger

Armani erlitt Fürchterliches. Er geriet offenbar in eine Schlagfalle, verlor dabei eins der Hinterbeine. Gefunden wurde er in einer Gartenanlage, wo er mit seinem Handicap schon einige Zeit lebte. Die Tierärztin entschied sich gegen eine Amputation des verbliebenen Stumpfes.

Darum humpelt Armani, kommt damit aber sehr gut zurecht. Wegen seiner Vorgeschichte ist er scheu, sucht ein ruhiges Zuhause, am besten eine Wohnung mit katzensicherem Balkon. Hat er sich an einen Zweibeiner gewöhnt, lässt er sich streicheln, gibt Köpfchen, schnurrt richtig laut. Wer ihn kennenlernt, merkt, dass Armani Geborgenheit sucht.

Gerd

Kater Gerd verlor gerade erst seinen vertrauten Zweibeiner.
Kater Gerd verlor gerade erst seinen vertrauten Zweibeiner.  © Eric Münch

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Farbe: weiß-schwarz

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: 5

Geeignet für: Gartengrundstück, Zweitkatze

Kurzbeschreibung: lieber Draufgänger

Gerd ist erst wenige Tage im Tierheim, sein Besitzer ist leider verstorben. Darum ist die Mieze noch sehr schüchtern und ängstlich.

Auf jeden Fall hat Gerd viel Zeit draußen verbracht, darum wäre ein Haus mit Garten für ihn optimal. Als Freigänger versteht sich Gerd gut mit anderen Artgenossen, könnte also auch als Zweitkatze gehalten werden.

Kazan

Kazan möchte in einer neuen Wohnung leben und am liebsten ganz viel kuscheln.
Kazan möchte in einer neuen Wohnung leben und am liebsten ganz viel kuscheln.  © Eric Münch

Rasse: Europäisch Kurzhaar

Farbe: schwarz

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: 5

Geeignet für: Wohnung

Kurzbeschreibung: schüchterne Schmusebacke

Kazan ist ein ganz Lieber. Kaum spricht man ihn an, lässt er sich streicheln, wirft sich hin und lässt sich am Bauch kraulen und busseln. Draußen hatte er nicht so viel Liebe erfahren: nachdem er lange in einer Wohnung gelebt hatte, wurde Kazan einfach ausgesetzt, von den Wild-Katzen leider nicht akzeptiert.

So landete er zerbissen an Kopf und Beinen im Tierheim, wo er sich erholen konnte. Künftig will er auch in einer Wohnung leben - und gaaaanz viel kuscheln.

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