HSV-Profi Hwang verrät das Geheimnis seines Siegtors gegen Dresden

Hamburg - Der HSV ist oben angekommen: Zum ersten Mal in dieser Saison grüßen die Hamburger von der Tabellenspitze der 2. Bundesliga.

Orel Mangala (l) freut sich mit Hee-chan Hwang (r) über das 1:0.
Orel Mangala (l) freut sich mit Hee-chan Hwang (r) über das 1:0.  © DPA

Nötig war dafür ein 1:0-Sieg der Mannschaft von Trainer Christian Titz im Nachholspiel gegen Dynamo Dresden am Dienstagabend (TAG24 berichtete).

„Wie erwartet hatte Dresden ein gutes Umschaltspiel und gute Standards. So hatte Dresden immer wieder Chancen", kommentierte Titz im Anschluss die Partie. "Wir haben uns nach dem 1:0 fallen lassen, das kam Dresden entgegen. Wir hätten uns daher über ein Gegentor nicht beschweren können.“

Vor ausverkauftem Haus starteten die Dresdner aus einer geordneten Defensive in die Partie. Dadurch boten sich den Hamburgern wenig Räume. Das bekam auch Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga zu spüren, der nach seinem Hattrick gegen Heidenheim wieder in der Startelf stand.

Nach der Halbzeit schienen die Gastgeber ihre Grundordnung etwas zu verlieren. Dies nutzte der eingewechselte Südkoreaner Hee-chan Hwang. In der 68. Minute legte Dynamos Jannis Nikolaou im Sechzehner unfreiwillig mit der Hacke für den 22-Jährigen auf. Der Leihspieler von RB Salzburg ließ sich nicht zweimal bitten und jagte den Ball aus 14 Metern ins lange Eck.

"Mein Tor wollte ich genau so machen. Zuhause in Südkorea habe ich diesen Ball oft mit einem Techniktrainer geübt. Ich bin froh, dass es geklappt hat", erzählte Hwang nach Abpfiff der Partie.

In der Nachspielzeit hätten die Hanseaten die Führung sogar noch ausbauen können. Doch Lasogga blieb diesmal ein Treffer verwehrt. In der 95. Minute verschoss der Stürmer einen Elfmeter und konnte auch den Nachschuss nicht im Tor unterbringen.

Mit dem Sieg haben sich die Hamburger nun mit 12 Punkten Greuther Fürth von der Tabellenspitze verdrängt. Grund zur Euphorie will Julian Pollersbeck aber nicht aufkommen lassen: "Es tut gut, wenn man oben steht. Das gab es in Hamburg schon recht lange nicht mehr. Das muss uns jetzt eine breite Brust geben, aber wir dürfen nicht abheben. Wir müssen das Woche für Woche bestätigen", sagte der HSV-Torhüter bei Sky.

Am Sonntag wartet auf das Team von Trainer Christian Titz die nächste Aufgabe. Dann empfangen die Rothosen Jahn Regensburg im Volksparkstadion.


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