Ex-HSV-Trainer Wolf verpasst Sieg bei Debüt in Belgien

Genk/Hamburg - Verpasster Sieg beim Debüt von Hannes Wolf beim KRC Genk! Der Ex-Trainer des Hamburger SV hat am Samstagabend mit 2:2 (1:1) ein Unentschieden in seinem ersten Spiel mit seinem neuen Verein gegen Royal Excel Mouscron geholt.

Hannes Wolf schreit jetzt belgische Fußball-Spieler an.
Hannes Wolf schreit jetzt belgische Fußball-Spieler an.  © Virginie Lefour/BELGA/dpa

Das erste Spiel für Hannes Wolf hätte besser laufen können. Gleich in der 3. Minute lag sein Team nach einem Treffer von Stipe Perica hinten, Sébastien Dewaest (20.) machte den Ausgleich.

Paul Onuachu (55.) schoss den Führungstreffer für Genk, doch Mouscron glich in der 66. Minute zum 2:2-Entstand durch Nemanja Antonov aus.

Damit holte der KRC Genk nur einen Punkt und steht derzeit in der Tabelle auf dem 9. Platz.

Wie es der Zufall so wollte, traf Wolf in seinem ersten Spiel für die Belgier ausgerechnet auf seinen Vor-Vorgänger beim HSV, Bernd Hollerbach.

Der 38-Jährige musste am Ende der vergangenen Saison den Hamburger SV nach dem verpassten Wiederaufstieg verlassen und heuerte erst Anfang der Woche in Genk an.

Mit seinem neuen Verein ist Wolf aber nicht nur in der Liga gefordert. Am Mittwoch wartet in der Champions League RB Salzburg auf den KRC Genk. Nur mit einem Sieg dürfen sich die Belgier noch Hoffnung auf eine Teilnahme als Gruppen-Dritter in der Europa League machen. Mit einer Niederlage ist das Vorrunden-Aus bereits besiegelt.

Hollerbach hingegen steht in Belgien seit Ende Mai an der Seitenlinie. Nach dem sein Sieben-Spiele-Intermezzo beim HSV mit drei Unentschieden und vier Niederlagen als schlechtester HSV-Trainer aller Zeiten schnell endete, scheint der Franke nun in Mouscron sein Glück gefunden zu haben. Mit dem Abstieg hat seine Mannschaft nichts zu tun.

Im Kampf um den Ball: Aleix Garcia (links) von Mouscron und Paul Onuachu von Genk.
Im Kampf um den Ball: Aleix Garcia (links) von Mouscron und Paul Onuachu von Genk.  © Virginie Lefour/BELGA/dpa

Titelfoto: Virginie Lefour/BELGA/dpa

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