Fans des FC St. Pauli müssen nach Polizei-Verbot Route von Fanmarsch ändern

Hamburg - Siegte am Ende die Vernunft? Die Fans des FC St. Pauli sind von ihrer geplanten Route abgewichen und haben ihren Anmarschweg zum Derby beim HSV am Samstag (13 Uhr) geändert.

Im Hinspiel zündeten die Fans des FC St. Pauli Pyrotechnik.
Im Hinspiel zündeten die Fans des FC St. Pauli Pyrotechnik.  © Christian Charisius/dpa

Wie der Verein und Fan-Gruppierung "Ultrà Sankt Pauli" mitteilten, treffen sich die Anhänger nun um 8.30 Uhr am heimischen Millerntor.

Von dort aus geht es mit S-Bahnen nach Othmarschen und weiter per Fußmarsch zum Stadion. Eigentlich wollten die Fans von der Haltestelle "Eidelstedt" aus ins Volksparkstadion wandern, doch dabei hätten sie durch HSV-Gebiet gemusst.

"Dieses Thema ist aber keine Eskalation wert und da uns mit Eidelstedt wirklich sehr wenig verbindet, wechseln wir den Treffpunkt und verlegen ihn auf die Stehplätze der Südkurve des Millerntor-Stadions", hieß es in einer Mitteilung der Fan-Gruppierung.

Der Entschluss sei in einem Gespräch zwischen Vertretern beider Vereine und der Polizei getroffen worden.

Die Fans des HSV hingegen planen einen Marsch am Derby-Morgen um 9.30 Uhr ab dem S-Bahnhof "Stellingen", wie die Ultra-Gruppe "Castaways" bekannt gab.

Bereits einen Tag zuvor stimmen beide Fanlager ein. Während sich die St.-Pauli-Anhänger am Knust zum "Warm-up" treffen, bereiten sich die HSV-Fans auf dem Hans-Albers-Platz an der Reeperbahn auf das Derby vor.

Vor dem Hinspiel zogen die HSV-Fans von der Sternschanze zum Stadion.
Vor dem Hinspiel zogen die HSV-Fans von der Sternschanze zum Stadion.  © Axel Heimken/dpa

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