Pyro-Derby: DFB verhängt Hammer-Strafe gegen St. Pauli und den HSV

Hamburg - Das ist heftig! Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den Hamburger SV und den FC St. Pauli pünktlich zu Weihnachten ordentlich zur Kasse gebeten.

Die St.-Pauli-Spieler jubeln nach einem Tor vor den Fans, die Pyro zündeten.
Die St.-Pauli-Spieler jubeln nach einem Tor vor den Fans, die Pyro zündeten.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Wegen der Pyro-Vergehen beim Stadt-Derby Mitte September sind beide Vereine zu erheblichen Geldstrafen verurteilt worden.

Der Hamburger SV muss als Wiederholungstäter 200.000 Euro, der FC St. Pauli 120.000 bezahlen.

Die Verantwortlichen des HSV haben bereits Einspruch gegen das Urteil eingelegt. Dabei hatten vor allem ihre Fans vor allem in der Schlussphase für gefährliche Szenen gesorgt, als sie Leuchtraketen auf das Spielfeld schossen.

Der FC St. Pauli hat noch bis Montagmorgen Zeit, über einen möglichen Einspruch zu entscheiden.

Ursprünglich sollte das Strafmaß wesentlich höher ausfallen. Der Kontrollausschuss hatte vor drei Wochen eine Geldbuße von 250.000 Euro für den HSV und 180.000 Euro für den FC St. Pauli beantragt. So oder so ist es für beide Vereine eine Menge Geld, das sie nun zahlen müssen.

Der HSV wurde sogar wegen eines weiteren Vergehens zur Kasse gebeten. Wegen Abbrennens von Pyrotechnik im Spiel bei Holstein Kiel am 9. November verurteilte ihn das DFB-Sportgericht zu einer Strafe in Höhe von 27.000 Euro. Dieses Urteil akzeptierte der HSV.

In der Halbzeit ging die Pyro-Show im HSV-Fanblock los.
In der Halbzeit ging die Pyro-Show im HSV-Fanblock los.  © Daniel Bockwoldt/dpa

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