HSV-Trainer Hecking warnt vor "gestandener Zweitliga-Mannschaft" aus Aue

Hamburg - Mit einem Sieg gegen Erzgebirge Aue will Fußball-Zweitligist Hamburger SV die Derby-Niederlage beim FC St. Pauli etwas vergessen machen.

Lukas Hinterseer konnte die Derby-Pleite kaum fassen.
Lukas Hinterseer konnte die Derby-Pleite kaum fassen.  © Christian Charisius/dpa

"Eine Derby-Niederlage wirkt immer ein bisschen länger nach wie eine normale Niederlage", sagte Trainer Dieter Hecking.

Die Mannschaft habe im Training aber gezeigt, dass sie die Pleite beim Rivalen vom Millerntor "am Sonntag mit einem guten Ergebnis wieder revidieren möchte".

Doch sechs Tage nach dem 0:2 beim Nachbarn vom Millerntor wird das Projekt Wiedergutmachen gegen die starken Sachsen keine Selbstverständlichkeit.

Für Hecking ist der fünfte Tabellenplatz der Auer vor dem siebten Spieltag und ihre elf Punkte keine Überraschung. Sie sind damit nur zwei Zähler besser als der Tabellenzweite aus Hamburg.

Das Team aus Sachsen sei eine "gewachsene und gestandene Zweitliga-Mannschaft, die aus ihren Möglichkeiten etwas richtig Gutes macht", betonte Hecking. Die Auer wählten stets "einen spielerischen Ansatz".

Der neue Trainer Dirk Schuster wisse, "wie es geht".

HSV-Trainer Dieter Hecking warnt vor Aue.
HSV-Trainer Dieter Hecking warnt vor Aue.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Für die Partie schloss HSV-Coach Hecking Änderungen in seiner Startelf nicht aus. "Es ist so, dass du immer überlegst, ob du Veränderungen in der Aufstellung vornimmst", meinte der 55-Jährige. "Unabhängig vom Ergebnis Pauli schaut man auch, was passt auf Aue gut, wer hat viel gespielt in den letzten Wochen."

Vermutlich werden Kapitän Aaron Hunt und Martin Harnik in die Startelf rücken, die im Derby noch zur beziehungsweise während der zweiten Halbzeit eingewechselt wurden.

Sicher ist, dass für Innenverteidiger Timo Letschert das Spiel zu früh kommt. Der Niederländer trainierte diese Woche nach seiner langwierigen Verletzung erstmals wieder voll mit.

Hecking deutete an, dass der 26-Jährige möglicherweise für das Auswärtsspiel in einer Woche bei Jahn Regensburg ein Kandidat für den Kader ist.

Bislang hat Letschert noch kein Spiel für seinen neuen Verewin bestritten. Kurz nach seinem Wechsel zum HSV Ende Juli hatte er sich einen Teilabriss des Außenbandes im Knie zugezogen.

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