HSV-Trainer Hecking warnt nach Trainerwechsel vor dem KSC

Hamburg - Zweiter gegen 17.! Die Rollen vor dem Heimspiel des Hamburger SV am Samstag (13 Uhr) gegen den Karlsruher SC sind klar verteilt.

HSV-Trainer Dieter Hecking will an die Leistungen anknüpfen.
HSV-Trainer Dieter Hecking will an die Leistungen anknüpfen.  © Carmen Jaspersen/dpa

Doch so richtig will HSV-Trainer Dieter Hecking dem Braten nicht trauen. "Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber nach dem Trainerwechsel ist alles hinfällig", spielte der 55-Jährige auf die Entlassung von Alois Schwartz an.

Selbst das sensationelle Pokalaus beim Regionalligisten 1. FC Saarbrücken lasse laut Hecking keine Rückschlüsse auf das Duell zwischen dem HSV und dem KSC zu. "Das war ein anderes Spiel", weiß er.

Hecking sieht die Badener als Gegner an, der "keine Laufkundschaft" sei. "Sie haben Spieler, die einem wehtun können", lautet sein Urteil. Vor allem Stürmer Philipp Hoffmann sei mit seiner Kopfballstärke zu beachten. "Wenn der seinen Kopf hinhält, ist der Ball oft drin."

Dass die Karlsruher vor allem im Pokal mit einem hohen Durchschnittsalter (29,4 Jahre) auflief, hat für Hecking keine Auswirkungen. "Es gibt kein Alt gegen Jung. Es gibt nur gut und nicht gut", erklärt er.

In erster Linie gehe es dem HSV-Trainer aber darum, dass es wichtig sei, was sein Team wolle. "Wir wollen das Heimspiel gewinnen und an die Leistungen gegen Nürnberg und Bochum anknüpfen", sagt er. Der 55-Jährige befand die Auftritte der Rothosen in den ersten beiden Pflichtspielen des Jahres 2020 als "okay".

Hecking rüffelt Dudziak

Jeremy Dudziak (rechts) ist nach seinen Muskelproblemen wieder fit.
Jeremy Dudziak (rechts) ist nach seinen Muskelproblemen wieder fit.  © Guido Kirchner/dpa

Immerhin hätten die Siege aber für eine gute Stimmung in der Mannschaft gesorgt, auch wenn Hecking warnt: "Wir haben noch nichts erreicht."

Gegen den Tabellen-17. kann der HSV-Trainer aller Voraussicht nach erneut auf Jeremy Dudziak setzen. Der Mittelfeldakteur spielte in Bochum durch, obwohl ihn im Laufe der zweiten Halbzeit Muskelprobleme plagten. Dudziak verzichtete aber auf einen Hinweis.

"Ich habe ein kurzes Gespräch mit ihm geführt und ihm die Situation erklärt", sagt Hecking. Ein Ausfall des 24-Jährigen wäre ärgerlich gewesen. Der Trainer rechnet vor, dass er bei einem Ausfall von einer Verletzungsdauer von drei bis vier Wochen ausgegangen wäre.

"Dann hätte er noch zwei Wochen gebraucht, um wieder in Form zu kommen." Und die ist aktuell sehr wichtig für Spiel des HSV, wie Hecking versicherte.

Verzichten muss der 55-Jährige hingegen weiterhin auf die Verletzten Jan Gyamerah und Josha Vagnoman, die laut dem Trainer aber gut im Zeitplan lägen.

Nicht im Kader steht hingegen Jairo Samperio, der zwar zweimal mit der Mannschaft trainierte, aber noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte scheint.

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