HSV-Spieler Vagnoman droht wochenlange Pause

Hamburg - Einem Tag nach dem bitteren Aus nach Verlängerung im DFB-Pokal gegen den VfB Stuttgart ließ es der Hamburger SV auf dem Trainingsplatz ruhig angehen.

Josha Vagnoman (rechts) sitzt verletzt am Boden. Mitspieler Gideon Jung
Josha Vagnoman (rechts) sitzt verletzt am Boden. Mitspieler Gideon Jung  © Imago Images / Pressefoto Baumann

Zahlreiche Spieler plagten nach der Partie am Dienstagabend über Verletzungen und Wehwehchen.

So gab Trainer Dieter Hecking nach dem Übungseinheit ein Update.

"Martin hatte schon nach dem Ligaspiel Probleme mit der Muskulatur. Er hat dann am Montag und Dienstag trainiert, aber immer mit der Einschränkung: 'Ich spüre noch was'", erklärte der 55-Jährige.

"Gestern beim Warmmachen und Schießen hat gemeint, dass es nicht 100prozentig ist. Wir gehen dann kein Risiko ein und haben ihn rausgenommen. Stand jetzt sollte es für Sonntag kein Problem darstellen", gab Hecking zugleich Entwarnung.

Statt Harnik setzt der Trainer daher auf Torjäger Lukas Hinterseer, der nach der Partie gegen die Schwaben ebenfalls gezeichnet war. Humpelnd schlich er in die Kabine.

"Er hat noch zwei Tritte abbekommen. Diese Blutergüsse und Prellungen sind einen Tag später sehr schmerzhaft", klärte Hecking auf.

HSV-Spieler bekommen zwei Tage frei

HSV-Trainer Dieter Hecking versucht nach der Niederlage den Kopf frei zu bekommen.
HSV-Trainer Dieter Hecking versucht nach der Niederlage den Kopf frei zu bekommen.  © Christian Charisius/dpa

Ganz anders sieht die Situation bei Josha Vagnoman aus. Der Rechtsverteidiger musste in der 95. Minute verletzungsbedingt ausgewechselt werden. "Bei Josh werden wir heute eine weitere Untersuchung machen müssen. Der Fuß ist leider angeschwollen. Das spricht immer dafür, dass etwas kaputt gegangen ist. Genaueres kann ich aber noch nicht sagen", sagte der HSV-Trainer, der auf eine Ausfallzeit von drei Wochen tippt.

Zudem plagten sich Jeremy Dudziak mit einem angeschwollenen Sprunggelenk und Jairo Samperio mit Problemen am Knöchel rum. Beide mussten am Mittwoch kürzer treten.

Einsatz der beiden Mittelfeldspieler am Sonntag beim Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten SV Wehen-Wiesbaden scheint allerdings nicht gefährdet.

Um die Köpfe nach der zweiten Saisonniederlage und dem damit verbundenen Pokal-Aus frei zu bekommen, gab Hecking seiner Mannschaft bis Freitagmittag frei.

"Ich versuche jetzt selber erst einmal den Kopf freizukriegen. Die letzten zehn Tage waren sehr intensiv, das gilt auch für die Mannschaft", sagte Hecking. Immerhin standen in den vergangenen eineinhalb Wochen drei Spitzenspiele für den Zweitliga-Tabellenführer an.

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