Bobby Wood vom Hamburger SV zu Borussia Mönchengladbach?

Hamburg - Bobby Shou Woods Bilanz in dieser Saison ist erbärmlich: der Mittelstürmer des HSV erzielte in 20 Bundesliga-Einsätzen gerade mal ein kümmerliches Tor...

Lang, lang ist´s her: Wood dynamisch und artistisch für den HSV auf dem Spielfeld.
Lang, lang ist´s her: Wood dynamisch und artistisch für den HSV auf dem Spielfeld.  © DPA

Der US-Nationalspieler kann seine Qualitäten beim HSV nicht ansatzweise abrufen - wie so viele andere Spieler auch. Und es wird bei Wood nicht besser, im Gegenteil!

Sein Glück, dass er seine Torjäger-Fähigkeiten beim 1. FC Union Berlin bereits vor zwei Jahren nachgewiesen hat (17 Saisontore). Deshalb legte der HSV eine stattliche Ablösesumme von 4 Millionen Euro auf den Tisch. Die erste Saison verlief mit wettbewerbsübergreifend neun Treffern des US-Amerikaners noch solide.

In dieser Spielzeit blieb er bisher jedoch weit hinter den Erwartungen zurück und fand unter Neu-Trainer Christian Titz keine Berücksichtigung mehr. Stattdessen spielt mittlerweile Aaron Hunt im Sturm, auch Jann-Fiete Arp und sogar Sven Schipplock haben Wood den Rang abgelaufen.

Trotzdem gibt es laut dem Express mit Borussia Mönchengladbach einen Interessenten für den 25-Jährigen. Gladbach möchte seinen Kader in der Offensive mit anderen Spielertypen ausstatten, um vor dem Tor nicht mehr so berechnbar zu sein, wie es aktuell der Fall ist. Wood würde in dieses Anforderungsprofil passen und sich mit seiner Spielweise deutlich von Raffael, Lars Stindl und Raul Bobadilla unterscheiden.

Doch wie wahrscheinlich ist ein Sommertransfer? Gladbach soll viele andere, besser in Form befindliche Kandidaten auf der Liste haben. Es wird wohl davon abhängen, wie viel Geld Manager Max Eberl von seinen Bossen zur Verfügung gestellt bekommt, um den Kader umzustrukturieren. Ein Abgang von Wood wäre aufgrund der hohen Ausstiegsklausel ohnehin nur bei einem HSV-Abstieg wahrscheinlich.

Eberl wollte Wood schon vor der laufenden Spielzeit verpflichten, doch Wood verlängerte lieber beim Bundesliga-Dino und bekommt nun 3 Millionen Euro pro Saison und zählt damit zu den Top-Verdienern. Viel Geld für wenig Leistung.


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