HSV muss nach Ausschreitungen tief in die Tasche greifen

Frankfurt - Fußball-Bundesliga-Absteiger Hamburger SV muss eine empfindliche Geldstrafe in Höhe von 115 000 Euro wegen Zuschauerausschreitungen zahlen.

Zündelnde HSV-Anhänger im Fanblock. (Archivbild.)
Zündelnde HSV-Anhänger im Fanblock. (Archivbild.)  © DPA

Das hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Donnerstag entschieden. Geahndet werden acht Vorkommnisse in Spielen der Rückrunde.

Angeführt wird die Liste der Vergehen durch das Zünden von Rauchbomben und Böllern am letzten Spieltag gegen Borussia Mönchengladbach (2:1). Dabei waren Feuerwerkskörper in den Strafraum geworfen worden. Die Partie wurde unterbrochen und konnte erst nach 17 Minuten fortgesetzt werden.

Bis zu 35 000 Euro der Geldbuße könne der Verein für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, teilte der DFB mit.

Dies müsste dem Verband bis zum 31. Dezember 2018 nachgewiesen werden.


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