HSV holt Gladbach-Profi Strobl, aber nur unter einer Bedingung!

Hamburg - Der Hamburger SV hat zugeschlagen! Nach Informationen der "SportBild" soll Tobias Strobl von Erstligist Borussia Mönchengladbach im Sommer in den Volkspark wechseln.

Tobias Strobl soll den Hamburger SV im Falle eines Aufstieges verstärken.
Tobias Strobl soll den Hamburger SV im Falle eines Aufstieges verstärken.  © Swen Pförtner/dpa

Der Vertrag des 29-jährigen Defensivspezialisten läuft bei den Gladbachern aus. Der Transfer hat laut dem Blatt aber einen Haken: Er kommt nur im Falle eines HSV-Aufstieges zustande.

Derzeit liegt der einstige Bundesliga-Dino (41 Punkte) hinter Arminia Bielfeld (47) und dem VfB Stuttgart (44) auf dem Relegationsrang drei.

Sollte der anvisierte Aufstieg der Hamburger platzen, wird sich Strobl umorientieren. Laut "SportBild" habe er auch Angebote aus England und Italien vorliegen. Um welche Vereine es sich hier im Speziellen handeln soll, wird nicht erwähnt.

In der aktuellen Saison absolvierte Strobl nach mehreren Verletzungen - darunter Knieprobleme und eine Meniskusverletzung - nur sechs Bundesliga-Partien.

Sein Vorteil: Der 29-Jährige und HSV-Trainer Dieter Hecking kennen sich bestens. Unter dem 56-jährigen Coach absolvierte Stobl 51 Spiele in der Bundesliga.

Bereits im Winter war der Gladbacher als Verstärkung des Zweitligisten im Gespräch, ein Transfer kam allerdings nicht zustande. Nun soll er im Sommer nachgeholt werden. Hecking soll in Strobl eine wichtige Säule für ein erstligareifes Team sehen.

Topverdiener Wood soll ablösefrei gehen

Bobby Wood (rechts) bekam in dieser Saison, wie hier gegen Dynamo Dresden, nur wenige Chancen.
Bobby Wood (rechts) bekam in dieser Saison, wie hier gegen Dynamo Dresden, nur wenige Chancen.  © Christian Charisius/dpa

Wie die "SportBild" zudem berichtete, hätte ein Verpassen des Aufstieges finanzielle Auswirkungen. Der Etat müsse weiter gesenkt werden, der Spielraum für Neuzugänge würde kaum noch vorhanden sein.

Eine Verpflichtung von Köln-Leihgabe Louis Schaub wäre im Bereich des Unmöglichen. Die Kaufoption von drei Millionen Euro könnte der HSV dann nicht zahlen. Zudem gäbe es laut dem Blatt kaum Spieler, die eine höhe Ablösesumme einbringen würden.

Dies wäre auch bei Topverdiener Bobby Wood der Fall. Bei ihm würde der HSV immerhin am Gehalt sparen, dass sich auf zwei Millionen Euro belaufen soll. Der Verein soll sogar bereit sein, bei einem ablösefreien Wechsel die Differenz zu seinem neuen Gehalt zu zahlen. Lediglich ein Interresent fehlt.

Wie die "SportBild" schreibt, ist der 27-Jährige selbst auf der Geschäftsstelle zur Witzfigur verkommen. "Wood verwechsle den HSV mit einer Luxushotelanlage im Großformat", werde dort geunkt.

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