Hugo Boss legt Zahlen vor: So geht es weiter mit dem Mode-Riesen

Metzingen - Nach einem hitzebedingt schwachen Sommergeschäft riss es das gute Weihnachtsgeschäft im vergangenen Jahr heraus.

Vorstand der Hugo Boss AG (v-r): Bernd Hake, Mark Langer, Yves Müller und Ingo Wilts.
Vorstand der Hugo Boss AG (v-r): Bernd Hake, Mark Langer, Yves Müller und Ingo Wilts.  © DPA

Der Modekonzern Hugo Boss konnte 2018 ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 2,8 Milliarden Euro verbuchen.

Seine komplette Bilanz legt das Unternehmen am Donnerstag (7.30 Uhr) vor.

Hugo Boss will wieder zu alter Größe zurückfinden.

Zuletzt strahlt er Zuversicht aus, dass der Konzern nach Jahren des Umbaus die Kurve gekriegt hat.

"Wir sind überzeugt, 2019 und darüber hinaus nachhaltig und profitabel zu wachsen", versicherte Langer bei der Vorlage der vorläufigen Jahreszahlen für 2018.

Was das in Zahlen bedeutet, wird er Journalisten am Vormittag in einer Telefonkonferenz (9.30 Uhr) erläutern.

Update 8.30 Uhr

Beim operativen Ergebnis will Hugo Boss stärker zulegen: Hier geht das Management um Konzernchef Mark Langer von einem hohen einstelligen Wachstum aus - nach einem Plus von lediglich 2 Prozent auf 347 Millionen Euro im Vorjahr.

Dabei will Hugo Boss auch weniger Rabatte geben. Der heiße Sommer hatte Hugo Boss - wie anderen Modekonzernen auch - im vergangenen Jahr das Geschäft verdorben.

Die Aktionäre sollen für das vergangene Geschäftsjahr mit 2,70 Euro je Aktie eine höhere Dividende erhalten als im Vorjahr, als 2,65 Euro gezahlt wurden.

Titelfoto: DPA

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