Eltern müssen Baby dringend ins Krankenhaus bringen, weil es alle 30 Minuten brechen muss

Hull - Der kleine Vincent bereitete der Familie um Mutter Samantha Marwood neun Monate lang unglaubliche Freude.

Vincent musste schnell ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Eltern blieben Tag und Nacht an seiner Seite.
Vincent musste schnell ins Krankenhaus gebracht werden. Seine Eltern blieben Tag und Nacht an seiner Seite.  © Screenshot Facebook Samantha Marwood

Alles war in Ordnung, das Baby voller Energie und in bester Gesundheit. Das Glück schien perfekt.

Doch eines Tages änderte sich das schlagartig. Vincent musste immer wieder erbrechen. Über zehn Stunden lang würgte der kleine Junge unaufhörlich. Ein schreckliches Szenario für die Eltern.

„Vergangenen Samstag um Mitternacht hörten wir, wie Vincent in seiner Krippe würgte. Er war die ganze Nacht und den ganzen Tag wach. Wir haben versucht, ihm Wasser und Milch zu geben, aber er konnte es nicht halten", schildert die Mutter dem Online-Portal "Metro".

Die Temperatur des Jungen war vollkommen in Ordnung - er zeigte keine typischen Symptome einer normalen Erkältung. Die Eltern hofften, dass es Vincent bald besser gehen würde. Doch so kam es nicht.

"Obwohl Vincent mit dem Brechen aufgehört hatte, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Er hatte null Energie, bis zu dem Punkt, an dem er nicht einmal mehr seinen Kopf halten konnte. Ich überprüfte seine Windel und sie war trocken wie ein Knochen. Sein Torso war hellrot, als hätte er einen Sonnenbrand, aber seine Hände und Füße waren eiskalt und fingen an, grau zu werden."

Schließlich rief die Familie den Notarzt. Mit dem Krankenwagen fuhren sie in eine Klinik in Hull. „Die Farbe in Vincents Haut verblasste rasch und als wir ins Krankenhaus kamen, hatte er das Bewusstsein verloren. Die Ärzte sagten mir, dass sein Körper heruntergefahren sei - seine Arme und Beine reagierten nicht und waren schlaff. Das war sein Körper, der versuchte, sein Gehirn und seine lebenswichtigen Organe zu schützen."

Vincent Marwoods Blutzucker drastisch gesunken

Als Vincent in der Klinik ankam, war er bereits vollkommen dehydriert. Die Mediziner verabreichten dem kleinen Körper schnell viel Flüssigkeit, gepaart mit Antibiotika. Sie stellten fest, dass der Blutzuckerspiegel des Jungen auf 1,7 gefallen war. Im Normalfall hätte ein Baby in seinem Alter einen Blutzuckerspiegel von fünf bis sieben. Ursache können einfache Grippeviren sein - selten eskaliert eine Situation aber so extrem. Glücklicherweise besserte sich der Zustand des Jungen wieder.

Ein sogenannter Rehydratisierungs-Beutel hätte für schnelle Hilfe sorgen können. Die Ärzte klärten die Mutter auf, dass es solche Utensilien für wenig Geld zu kaufen gibt.

„Als die Ärzte mich über Rehydratisierungsbeutel informierten, konnte ich es nicht glauben. Es hätte dem Erbrechen nicht geholfen, aber es hätte möglicherweise verhindern können, dass die Situation in einem solchen Tempo eskaliert."

Weiterhin warnt die Mutter andere Eltern davor, leichtfertig mit solchen Symptomen ihres Kindes umzugehen. „Wenn ich meinem Bauchgefühl nicht vertraut hätte, würden wir vielleicht eine völlig andere Geschichte erzählen. Ich kann die Eltern nicht dazu drängen, ihre Schränke mit Feuchtigkeitssäckchen aufzufüllen. Aber man kann nie vorsichtig genug sein.“


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