Hund darf noch einmal an seinen Lieblingsort, dann stirbt er

Fraserburgh (Schottland) - Es war ein Abschied für immer: Ashley Mackie (38) aus Schottland wollte ihrer sterbenskranken Hündin Maggie May unbedingt ein paar wirklich schöne Momente schenken, bevor diese eingeschläfert wurde.

Ashley Mackie (38) wollte ihrer Hündin Maggie May einen schönen Abschied bescheren.
Ashley Mackie (38) wollte ihrer Hündin Maggie May einen schönen Abschied bescheren.  © Facebook/Screenshot/Ashley Mackie

Der Alaskan Malamute hatte schon immer Schnee geliebt, weshalb Frauchen Ashley ihr die Möglichkeit geben wollte, diesen noch ein letztes Mal zu sehen. Also fuhren die Zwei von ihrem Wohnort in Fraserburgh in die Berge nach Cairngorms.

Maggie May litt seit etwa einem Jahr an schwerer Arthritis und ihr Frauchen wusste, dass sie nicht mehr lange Zeit haben würde, um ihrer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen - im Schnee zu spielen.

"Maggie May hat sich in den Cairngorms immer wohlgefühlt und mir wurde klar, dass ich sie zum Schnee bringen musste, wenn der Schnee nicht zu uns kommen würde", so Ashley Mackie laut der "Daily Mail".

Also nahmen die beiden die vier Stunden lange Fahrt auf sich und wurden dafür auch reich belohnt.

Hündin Maggie May starb am Montag

Ashley Mackie (38) veröffentlichte mehrere Selfies mit ihrer Hündin auf Facebook.
Ashley Mackie (38) veröffentlichte mehrere Selfies mit ihrer Hündin auf Facebook.  © Facebook/Screenshot/Ashley Mackie

"Es war eine atemberaubende Kulisse für einen besonderen Moment mit meinem Hund. Wir haben eine solche Schönheit vor unserer Haustür in diesem Land und ich denke, es kann eine großartige Medizin sein, wenn man sich schlecht fühlt... Wir saßen zwei Stunden dort und genossen die Landschaft, während Maggie den Schnee herumwarf... es war herrlich", so Ashley Mackie.

Am Montag mussten beide dann Abschied voneinander nehmen. Die schwer kranke Hunde-Dame sollte nicht länger unter ihren Schmerzen leiden und wurde eingeschläfert.

"Wenn Sie einen Hund verlieren, ist das so, als ob Sie ein Familienmitglied, einen Freund und eine Quelle des Trostes verlieren und jeder, der einen Hund verloren hat, weiß das", resümierte die 38-Jährige, als ihr Tier von ihr gegangen war.

"Ich habe eine große Familie und wir werden sie alle schrecklich vermissen, was zeigt, was für eine Art Hund sie war... Insbesondere meine Nichte fragt immer nach Maggie May, weil es ihr schwerfällt, sich daran zu gewöhnen, dass sie nicht mehr da ist."

Ashley Mackie postete ihre Geschichte auch auf Facebook und traf dort viele Menschen ins Herz: "Es gibt viele Horrorgeschichten über Tierquälerei, aber die Reaktion, die ich bekam, zeigt nur, wie sehr Hunde von Menschen geliebt werden."

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