Hund will seinen Besitzer schützen, dann nimmt das Drama seinen Lauf

La Plata (Argentinien) - Er hat es leider nicht geschafft. Ein treuer Hund aus La Plata in Argentinien, der nur seine Besitzer beschützen wollte, ist nach einem harten Kampf gestorben.

Angeschossen liegt Hund Malevo auf dem Boden.
Angeschossen liegt Hund Malevo auf dem Boden.  © Screenshot/Instagram/emergencias_argentinas

Die Geschichte (hier lesen) des 12-jährigen Border Collies Malevo hat die Menschen weltweit bewegt und auch viele unserer TAG24-Leser betroffen gemacht.

Als der Hund seine Herrchen vor Einbrechern beschützen wollte, schossen die ihm kurzerhand eine Kugel in den Kopf.

Der Vierbeiner kam in eine Tierklinik und kämpfte dort, angeschlossen an ein Beatmungsgerät, um sein Leben.

Da sich die Besitzer die Behandlung nicht leisten konnten, rief eine Tierschutzorganisation zu spenden für die teure Spezialernährung auf:

"Malevo, der Hunde, der von Kriminellen angeschossen wurde, um ein Rentnerpaar auszurauben, braucht Hilfe. Malevo braucht über mehrere Monate spezielles (flüssiges) Essen, das teuer und schwer zu beschaffen ist."

Doch am Ende brachten alle Bemühungen nichts. In der Klink starb Malevo an "äußeren Problemen", die durch seinen schlechten Zustand verursacht wurden.

Dabei sah es zunächst noch ganz gut aus. Vier Tage nach dem Überfall war er laut "Daily Star" wieder in der Lage gewesen, seine Besitzer zu erkennen.

Besitzer Renato Santoni bedankt sich beim Klinikpersonal - Ermittlungen dauern an

Die argentinische Polizei ermittelt nach wie vor nach den Tätern. (Symbolbild)
Die argentinische Polizei ermittelt nach wie vor nach den Tätern. (Symbolbild)  © 123RF Angelo DAmico

Sein sicherlich sehr trauriger Besitzer Renato Santoni (76) bedankte sich anschließend beim Klinikpersonal für deren Einsatz.

Abseits der Tragödie um den tapferen Hund dauern die Ermittlungen zum Einbruch und den Täter weiter an.

Die drangen nach der feigen Attacke auf Malevo ins Haus ein und stahlen dem Ehepaar laut "El Dia" ein Smartphone, eine Schrotflinte und deren Flachbildfernseher.

Dabei gingen sie äußerst brutal vor: "Die Jungs schienen zwischen 25 und 30 Jahren alt zu sein. Als sie kamen, sollten wir uns auf den Boden legen. Ich konnte aber nicht, weil ich ein Beinleiden habe. Zum Glück glaubten sie mir das."

Zudem zwangen sie Renato mit vorgehaltener Waffe zur Herausgabe seiner Rente in Höhe von circa 530 Euro. Die hatte er erst am Vormittag abgehoben und in seinem Haus aufbewahrt.

Ob die Verbrecher jemals gefunden werden, ist unklar. Doch viel mehr ist Renato und seiner Frau jetzt zu wünschen, dass sie den Verlust ihres Lieblings gut verkraften werden.

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