Rührend: Diese Tränen beweisen die Liebe zwischen Hund und Herrchen

Knighton - Vorsicht, Tränen-Alarm! Beim Gassigehen lief der Jack Russel von Alan Whitton im englischen Knighton Wood davon. Tage später findet er seinen Hund "Mitzi" in einem Fuchsbau. Während er ihn rettet, brechen bei ihm alle Dämme!

Alan und sein Hund Mitzi. Nach der Aufregung erst einmal eine ausgiebige Dusche!
Alan und sein Hund Mitzi. Nach der Aufregung erst einmal eine ausgiebige Dusche!  © Screenshot/Facebook/Alan Whitton

Am Mittwoch führte Alan seinen Hund wie jeden Morgen aus. In einem Waldstück in Knighton nahm das Unheil dann jedoch seinen Lauf: Als Mitzi einen anderen Vierbeiner sieht, rennt sie diesem plötzlich hinterher. Für ihr Herrchen bricht von nun eine Zeit des Hoffen und Bangens an.

Denn als sich der Jack Russel aufmachte, um den "Basset Hound" zu verfolgen, war er recht schnell aus dem Sichtfeld von Alan - und das blieb er dann auch für eine ganze Weile.

Verzweifelt suchte der 49-Jährige seinen besten Freund. Bis 18.30 Uhr am Abend streifte er durch den Knighton Wood. Jedoch ohne Erfolg.

Noch in der selben Nacht und an den beiden Folgetagen wurde das Areal buchstäblich durchforstet. Mit jeder Stunde, ohne ein Lebenszeichen seines Hundes, schwand natürlich auch seine Hoffnung, ihn jemals wieder zu sehen.

Wie "metro" meldet, unterbrach er am Freitag schließlich seine Suche, um in einen nahe gelegenen Supermarkt zu fahren. Dort wollte er sich eigentlich etwas zu Essen holen. Während er im Laden stand, schellte dann gegen 11 Uhr sein Telefon: Ein anderer Hundehalter hatte eine heiße Spur!

Dessen Hund habe an einem Fuchsbau geschnüffelt und "Mitzi" sei möglicherweise in diesem gefangen. "Ich habe sofort alles stehen und liegen lassen und nachgeforscht", so Alan.

Er holte noch schnell ein Spielzeug seines Jack Russels, um ihn von vor dem Fuchsbau aus anlocken zu können. Anschließend fuhr er zurück in den Wald.

Mit bloßen Händen befreit Alan seinen Hund Mitzi

Tränen der Freude: Alan Whitton hat seinen Hund nach 50 Stunden endlich wieder in seinen Armen.
Tränen der Freude: Alan Whitton hat seinen Hund nach 50 Stunden endlich wieder in seinen Armen.  © Facebook/Screenshot/Alan Whitton

Vor Ort angelangt benutzte er das Quietschtier - und tatsächlich: Mitzi reagierte mit einem leisen Wimmern auf sein Spielzeug. Alan fing an zu graben, mit bloßen Händen.

Um 13.13 Uhr war es dann soweit: Mitzi und Alan waren wieder vereint. Ein herzzerreißender Moment inklusive Tränen, welchen er auf seiner Facebook-Seite mit der Öffentlichkeit teilte. Umzingelt von Helfern und Freunden schloss er seinen Liebling wieder in seine Arme.

"Es war wie ein Weihnachtswunder, die ganze Zeit fühlte es sich wie ein Albtraum an, von dem ich nicht aufwachen konnte", so Alan im Anschluss. Bis auf ein paar Zecken war der Vierbeiner unverletzt. Völlig aufgewühlt und gleichzeitig körperlich schwach nach 50 Stunden im Fuchsbau war Mitzi endlich wieder bei ihrem Herrchen.

Glück im Unglück!

Alan hat für sich nun beschlossen, für seinen Vierbeiner ein GPS-Halsband zu kaufen, damit es nie mehr zu solch bangen Stunden kommen kann.

Hier das Video zum Moment der Rettung

Mehr zum Thema Hunde:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0