Dieser Hund hat einen Gendefekt, doch alle wollen ihn haben!

Cape Girardeau (USA) - Der Hund mit dem zusätzlichen Schwanz im Gesicht (TAG24 berichtete) hat ein Zuhause gefunden!

Das kleine Schwänzchen ist ganz deutlich auf der Stirn zu erkennen.
Das kleine Schwänzchen ist ganz deutlich auf der Stirn zu erkennen.  © Screenshot/Facebook/Mac the pitbull

Der kleine Beagle-Mischling, der auf einer Straße im US-Bundesstaat Missouri gefunden wurde, wurde ausgiebig gesundheitlich untersucht.

Schon Anfang November war klar, der Hund muss nicht operiert werden. Sein Schwänzchen hängt da nur rum. Es hat weder eine Funktion, noch verursacht es einen Schaden. Wie er zum Gendefekt kam, bleibt weiter unklar.

Nach den Untersuchungen wurde Narwhal, so heißt er nämlich, von einem Tierheim, das sich zwischenzeitlich um den Hund kümmerte, zur Adoption angeboten.

Doch damit hat das Tierheim "Macs Mission" in Cape Girardeau, nicht gerechnet: Wie der Daily Star berichtet, erhielten die Tierretter gleich über 18.000 Nachrichten!

Jedoch hieß es in diesen Nachrichten immer nur, dass das Tierheim den Kleinen behalten solle. Er könne als Botschafter fungieren.

Die Leiterin des Tierheims, Rochelle Steffen, war mit der Situation kurzzeitig überfordert. "Ich wollte keinen Welpen", sagte sie. Sie wartete weitere Zuschriften ab.

Und diese kamen im Überfluss. Viele vermeintliche Tierfreunde schrieben an Macs Mission, dass sie den Hund gern adoptieren wollten.

Manche sollen sogar richtig viel Geld geboten haben. Wiederum andere schrieben Morddrohungen gegen das Tier oder kamen unangekündigt mit einem Batzen Geld im Tierheim vorbei.

Hund bleibt für immer im Tierheim

Narwhals Schwanz hängt einfach nur rum, er hat keine Funktion.
Narwhals Schwanz hängt einfach nur rum, er hat keine Funktion.  © Screenshot/Facebook/Mac the pitbull

Doch Steffen wurde es zu viel. Woher sollte sie wissen, dass sich Narwhal in guten Händen sein würde? Wie konnte sie verhindern, dass ihn jemand einfach nur aus Profit haben wollte?

Sie konnte es nicht. So tat Rochelle Steffen das einzig richtige: Sie adoptierte das Tier nun doch selbst. "Narwhal ist absolut genau das, was wir brauchten", bestätigte sie nach der Adoption die 18.000 Zuschriften.

Doch auch die Tierheimleiterin hat große Pläne mit dem kleinen Hündchen: Narwhal soll mal ein Therapiehund werden, damit er Erwachsenen und Kindern sowohl in Pflegeheimen als auch Schulen helfen kann. "Anders ist großartig" lautet fortan sein Lebensmotto.

Das Tierheim Macs Mission wird indes stets über das weitere Leben des kleinen Rackers auf Facebook informieren. Zahlreiche Fans kamen bereits dazu, seit der Hund bei Mac, dem Pitbull, der seinen Namen einem Tierheim verliehen hat, regelmäßig zu sehen ist.

Ab jetzt werden es sicher noch mehr, wenn sich einmal herumgesprochen hat, dass er sein Leben dort verbringen und sich für die Vermittlung anderer Hunde stark machen wird.

Narwhal auf Facebook

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