Süßer Welpe arbeitet schon für die Polizei

Graubünden - Gute Nachrichten von der Kantonspolizei Graubünden! Dort hat die erst neun Wochen alte Hündin Akira ihren ersten "Arbeitstag" gemeistert.

Dieser süße Welpe wird mal ein echter Cop!
Dieser süße Welpe wird mal ein echter Cop!  © Screenshot Facebook/Kantonspolizei Graubünden

Eigentlich ist die zweieinhalb Monate alte Akira noch im besten Welpenalter. Trotzdem hat das Hündchen schon eine Ausbildung als Personenspürhund bei der Schweizer Polizei angefangen! Mit Übernahmegarantie! Denn wenn alles gut läuft, soll sie dort anschließend auch ihren Dienst antreten.

Eine erste Reaktion von Akira auf diesen ereignisreichen Tag gab es bei Facebook: "Manno! War mein erster Arbeitstag bei der Kantonspolizei Graubünden vielleicht anstrengend! Ups… ich habe mich noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Akira – ein Bloodhound im zarten Alter von neun Wochen."

Und: "Wenn alles nach Plan läuft, werde ich die Diensthundegruppe als Personenspürhund ergänzen. Meinen Weg dorthin, könnt ihr laufend hier verfolgen."

Scheinbar hat die Hündin auch schon einen ihrer männlichen Hunde-Kollegen ins Auge gefasst, denn weiter heißt es: "…und wer weiss, vielleicht treffe ich auch noch meinen um dreiviertel Jahre älteren Kollegen Jack".

Oh, là, là! Offenbar lässt's sich bei den Eidgenossen auf dem Revier gut anbändeln.

Ausbildung zum Polizeihund kann bis zu zweieinhalb Jahre dauern

"Für Akira bedeutete der erste Arbeitstag, dass sie ihren Hundeführer zum ersten Mal im Dienst begleitet hat", zitiert das schweizer Portal "20 Minuten" den Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden, Markus Walser.

Das sei wichtig, damit die Bloodhound-Hündin ihr Herrchen kennen lernte und sich an die neue "Umgebung anpassen und eine Beziehung zum Meister aufbauen könne. Polizeihunde leben auch bei ihren Hundeführern, um so immer bei ihnen sein zu können", erklärte Walser.

Doch bis zu ihrem ersten Einsatz als Personenspürhund ist es noch ein weiter Weg: Akiras Ausbildung sei sehr aufwendig und wird zwei bis zweieinhalb Jahre dauern. Ihr und ihrem Herrchen stehe in dieser Zeit "ziemlich viel Arbeit bevor", sagte Walser.

Die Kantonspolizei Graubünden veröffentlicht unter dem Hashtag #bloodhoundakira auf ihrem Facebook-Account regelmäßig Neuigkeiten über Akiras Ausbildung. Auf diese Weise wollen die Beamten zeigen, wie Lehrjahre eines Polizeihundes aussehen und welche Etappen er dabei durchläuft.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Kantonspolizei Graubünden

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