Herrchen äschert seinen Hund ein, doch auf einmal lebt er wieder!

Sacramento (USA) - Ein alter Mann aus Sacramento in Kalifornien dachte, dass er seinen Hund für immer verloren hat. Doch dann geschah etwas, das ohne Scheu als kleines Wunder bezeichnet werden kann.

Ralph Johnson und sein Hund Cognac.
Ralph Johnson und sein Hund Cognac.  © Screenshot/Facebook/Front Street Animal Shelter

Ralph Johnson war am Boden zerstört. Von einer Sekunde auf die andere verschwand sein geliebter Border-Collie-Mix Cognac spurlos.

Sofort begab sich das Herrchen auf die Suche nach seinem Begleiter und schon am nächsten Tag machte Johnson eine schreckliche Entdeckung.

Auf einer ihrer gewohnten Spazierstrecken fand der Mann am Straßenrand einen toten Vierbeiner. Obwohl das Gesicht verdeckt war, sah er seinem Gefährten laut "Metro" unglaublich ähnlich.

Konnte es wirklich sein, dass Cognac tot ist? Die Tränen kullerten über sein Gesicht.

"Ich war ein Wrack. Tränen begannen zu fließen, ich konnte sie nicht aufhalten. Er war mein erster Hund, mein erster Versuch... Ich weiß, wie es ist, jemanden zu verlieren und ich dachte, ich hätte ihn verloren."

Um unnötige Leichenschändung zu vermeiden, brachte er den Hund zur Sacramento Society und ließ ihn einäschern.

Doch dann der Schock! Wenige Tage später erreichte Johnson eine Nachricht.

Cognac lebt!

Nachricht vom Tierheim: Hund Cognac lebt!
Nachricht vom Tierheim: Hund Cognac lebt!  © Screenshot/YouTube/CBS Sacramento

Dabei handelte es sich um eine Suchmeldung. Veronica, Mitarbeiterin eines lokalen Tierheims, wollte ganz dringend einen Ralph Johnson sprechen, so "CBS Sacramento".

"Hallo mein Name ist Veronica vom Front Street Shelter. Ich versuche, Ralph Johnson, den Halter von Cognac, zu erreichen. Bitte rufen Sie uns unter 916-385-8794 oder 916-808-2014 zurück. Unsere Adresse ist 2127 Front St. Wenn wir bis zum 12.12.20 nichts von ihnen hören, wird er/sie vielleicht zur Adoption freigegeben oder eingeschläfert. Unserer oberstes Ziel ist, ihn/sie wieder nach Hause zu bringen, deshalb ist es ganz wichtig, dass sie uns so schnell wie möglich kontaktieren. Hilfe wird dankend angenommen."

Johnson zögerte nicht und rief eine der Nummern an. An das Gespräch erinnert er sich noch genau.

"Sie sagten, er sei noch am Leben. Ich fragte: 'Wie meinst du das, er lebt? Lag er im Koma oder so?'"

Doch Cognac lag nicht im Koma. Das Tierheim hatte den Hund auf offener Straße gefunden und durch seinen transplantierten Mikrochip den Besitzer ermittelt.

Wie betrunken vor Glück sprangen sich Ralph und Cognac in die Arme, endlich waren sie wieder zusammen. Was für eine irre Geschichte!

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