Warum sieht dieser Hund so traurig aus? Die Realität ist bitter!

Memphis (USA) - Dieser Blick! So traurig, wie Rüde Mojo, sah wohl kaum je ein Hund aus. Seine Augen wirken so als würden ihm die Tränen geradezu von den Wangen kullern, die Ohren hängen, das Fell ist an vielen Stellen dünn. Was wurde ihm nur angetan?

Mojo hatte ein schreckliches Leben.
Mojo hatte ein schreckliches Leben.  © Facebook/Screenshot/Friends of the Memphis Animal

Am Donnerstagabend meldete sich das US-Tierheim "Friends of the Memphis Animal Shelter" mit seiner tragischen Geschichte auf Facebook. Die Pfleger posteten dazu mehrere Fotos und lieferten einen langen Text dazu.

So schrieben sie unter anderem: "Mojo hat sein ganzes Leben an einer KURZEN Kette verbracht. Die Welt war für ihn ein sehr kleiner Ort. Sieh in seine Augen. Schau dir seinen Zustand an. Seine Ohren sind verwittert von Fliegen, die jahrelang daran fraßen..."

An seinem Hals sind an der Stelle, an der die Kette befestigt wurde, keinerlei Haare mehr zu sehen - geradezu ledrig sieht die Haut des Vierbeiners dort aus.

"Er hat fast keine Zähne. Er ist sehr dünn. Er hat Hautprobleme. Er hat die Fähigkeit verloren, sich aufs Leben zu freuen", so die Tierschützer.

Mojo muss um einen neuen Halter bangen

Kein einziges Haar mehr am Hals: Jahrelang soll eine Kette darum gewesen sein.
Kein einziges Haar mehr am Hals: Jahrelang soll eine Kette darum gewesen sein.  © Facebook/Screenshot/Friends of the Memphis Animal

Acht Jahre soll der Hund auf engstem Raum in einem Zwinger gelebt und wohl so gut wie nie eine Streicheleinheit bekommen haben. Als der Vierbeiner endlich befreit wurde, soll er nur sehr unsicher aus seinem "Gefängnis" herausgetreten sein.

Doch laut der Verantwortlichen des Tierheims aus Memphis zeigte sich Mojo bald darauf erfreut, dass man ihm ein wenig Aufmerksamkeit schenkte und er verhielt sich sehr freundlich.

"Man hätte erwarten können, dass er sich jedes angebotene Fressen schnappt. Aber nein... er nimmt alles, was ihm angeboten wird, so sanft an. Sie können in seinen Augen sehen, dass er so dankbar ist. Wir haben endlich mal einen Schwanzwedel bekommen", so die Tierpfleger auf Facebook.

Nach acht schrecklichen Jahren an der Kette soll Mojo jetzt endlich ein paar schöne Jahre haben. "Wir beten darum, dass jemand Mojo sieht und ihm zeigt, was ein gutes Leben sein kann. Er ist definitiv ein 'Projekt-Hund', der viel braucht..."

Und weiter: "... aber wir sind ziemlich sicher, dass er jemandem ewig dankbar sein wird, der ihn liebt. Liebe ist nicht etwas, von dem er viel weiß. Seine erste Liebe ist wahrscheinlich, dass er zum ersten Mal im Tierheim anständige Pflege erfährt."

Bleibt zu hoffen, dass sich jemand findet, der Mojo adoptiert.

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