Grausam! Hund wird mit Brandbeschleuniger übergossen, angezündet und stirbt

Richmond (USA) - Von ganzem Herzen hatten sich die Pfleger von Pitbull Tommie ein Happy End gewünscht. Doch der Körper des Hundes gab schließlich auf. Was ihn umbrachte, ist unfassbar grausam.

Der Pitbull wurde von Tierquälern angezündet.
Der Pitbull wurde von Tierquälern angezündet.  © Facebook/Richmond Animal Care and Control

Der Hund wurde von einer bisher noch unbekannten Person nahe des Abner Clay Parks im US-Bundesstaat Virginia an einem Mast festgebunden. Anschließend überkippte ihn der Tierquäler mit Brandbeschleuniger und zündete den hilflosen Vierbeiner an.

Zeugen sahen einen erwachsenen Mann, der mehrere Hosen anhatte, davonrennen.

Tommie wurde sofort in eine Tierklinik gebracht. Die Mitarbeiter des "Virginia Veterinary Centers" waren völlig geschockt, als sie den Hund aufnahmen. "40 Prozent seines Körpers sind mit Verbrennungen übersät", schrieb "Richmond Animal Care and Control" am Montag auf ihrer Facebookseite. "Wir hoffen alle, dass wir ihn retten können."

Desweiteren erklärte man: "Wir hier bei RACC sind nicht so schnell zu verunsichern, wir haben viele schlimme Fälle miterlebt - aber das hier bringt uns dazu, dass wir einfach auf dem Boden sitzen und weinen wollen."

Über den Post versuchte die Organisation zum Einen Geld für die Behandlung des herrenlosen Hundes zu sammeln und zum Anderen die Person zu finden, die Tommie diese Grausamkeit angetan hat.

Er erlitt am ganzen Körper schreckliche Brandwunden.
Er erlitt am ganzen Körper schreckliche Brandwunden.  © Facebook/Richmond Animal Care and Control

Am nächsten Tag gab es zunächst gute Nachrichten: "Tommie geht es okay. Nicht viel besser, aber zum Glück nicht viel schlechter." Doch sein Zustand verschlechterte sich am nächsten Tag zusehend.

"Es sieht nicht so gut aus. Er ist stabil, aber neue Brandwunden sind aufgetreten und ältere Wunden haben sich verschlimmert." Zu diesem Zeitpunkt war fast der komplette Körper des Vierbeiners betroffen.

Zum Glück konnte man ihm durch Medikamentenzugabe zumindest die schrecklichen Schmerzen nehmen, die er mit Sicherheit erleiden hätte müssen. "Er fühlt sich wohl, aber wir müssen seine Behandlungspläne ändern."

"Richmond Animal Care and Control" setzte alles daran, dem armen Pitbull zu helfen und kontaktierte Tierärzte aus dem ganzen Land, die sich auf Verbrennungen spezialisiert haben.

Doch natürlich stand für sie Eines fest: "Bitte beachtet, dass eine vollständige Genesung nicht unbedingt möglich ist", richtet sich die Organisation an ihre Facebookfans, die natürlich mit Tommie mitfiebern. "Aber wir prüfen jede Möglichkeit, um die beste Lösung für unseren Tommie zu finden."

Leider überlebte der Vierbeiner den Vorfall nicht.
Leider überlebte der Vierbeiner den Vorfall nicht.  © Facebook/Richmond Animal Care and Control

Am Donnerstag dann ein kleines Wunder: "Tommie hat entschieden, dass er genug vom Rumliegen hat", erklärt ein Mitarbeiter erfreut. "Er ist aufgestanden und ging von seinem Bett weg."

Natürlich brachte dieser Schritt ganz neue Hoffnung für alle Pfleger und Ärzte. "Wir sind noch nicht außerhalb der Gefahrenzone, aber für heute haben wir gewonnen!"

Doch was zu diesem Zeitpunkt leider niemand ahnte: Tommie würde wenige Stunden später sterben.

Auf Facebook teilte die Organisation traurig mit: "Es tut uns so leid, das mitzuteilen, aber Tommie ist gerade von uns gegangen."

Gerade, als man ihm seine Verbände wechseln wollte, hatte er plötzlich aufgehört zu atmen. "Sein Körper hat einfach aufgegeben."

Ein Wermutstropfen ist, dass der Hund, der so eine grausame Vergangenheit hat, bei seinem Tod von liebenden Menschen umgeben war und keinen Schmerz erleiden musste.

Nun setzt man alles daran, den Tierquäler zu finden und ihn für seine Tat zur Rechenschaft zu ziehen. "Die Belohnung für Hinweise, die zu einer erfolgreichen Festnahme und Verurteilung der Person(en) führen, ist auf 25.000 US-Dollar gestiegen."

Den Facebookpost schließt der Mitarbeiter mit diesen bewegenden Worten: "Es tut mir sehr leid, dass wir Tommie nicht retten konnten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir alles getan haben, was wir nur konnten, und dass er wahre Liebe und Mitgefühl für die Zeit empfand, in der er sich in unserer Obhut befand. Wir bleiben #teamtommie ❤️"

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