Familie zeigt Hund auf miese Art, dass sie ihn hasst

Zakynthos (Griechenland) - Diese Hunde-Geschichte dürfte Tierfreunden richtig an die Nieren gehen: Weil eine Familie von der griechischen Insel Zakynthos ihren neuen Vierbeiner hasste, ließ sie ihn dies auf miese Art spüren, berichtet aktuell "Metro".

Dieser arme Hund wurde von seiner Familie gehasst.
Dieser arme Hund wurde von seiner Familie gehasst.  © Facebook/Screenshot/Sue Deeth

Den größten Teil seines Lebens musste der Rüde Raymond hinter Gittern verbringen. Seine Familie hatte ihn geschenkt bekommen, doch willkommen war er nie.

Das lag allerdings nicht daran, dass seine Besitzer Hunde grundsätzlich nicht leiden konnten - ganz im Gegenteil! Sie hatten bereits einen Vierbeiner, den sie mit Liebe überschütteten, während der kleine Raymond nur von seinem Käfig aus zusehen durfte.

Der andere Hund bekam absolut alles: ausführliche Spaziergänge, jede Menge Spiel- und Streicheleinheiten sowie richtig gutes Futter. Raymond bekam von seiner Familie hingegen so gut wie gar nichts. Zwar fütterten sie den kleinen Rüden, allerdings nur mit minderwertiger Kost.

Als Raymond acht Monate lang in seinem Käfig gelebt hatte, beschlossen seine Besitzer dem Ganzen ein Ende zu setzen und wandten sich an das Tierheim "Healing Paws Animal Rescue".

Die Tierschützer sollten das arme Tier an neue Besitzer in Großbritannien vermitteln, damit sein Leid in der Familie endlich ein Ende hatte.

Hund Raymond muss sich noch gedulden

Raymond hofft auf eine liebevolle Familie.
Raymond hofft auf eine liebevolle Familie.  © Facebook/Screenshot/Sue Deeth

Die in Großbritannien registrierte Wohltätigkeitsorganisation wurde vor acht Jahren von Sue Deeth (55) gegründet. Die Britin war ursprünglich nur zu Gast auf der griechischen Insel gewesen, doch entschied sich 2004 zu bleiben, um den dortigen verlassenen Hunden und Streunern zu helfen.

Gegenüber "Metro" erzählte sie, Raymond habe verzweifelt nach Aufmerksamkeit gesucht, wurde von seiner Familie aber vernachlässigt und sogar angebrüllt, wenn er nicht still war.

Seine neuen Besitzer müssen jede Menge Power mitbringen, denn Raymond hat verständlicherweise viel aufgestaute Energie, da er noch nie Spaziergänge gemacht hat.

In einem Aufruf von Healing Paws heißt es deshalb über den Vierbeiner: "Er wird eine erfahrene Hundefamilie brauchen, um ihn auszubilden und ihm beizubringen, dass Menschen gut sind... Mit der richtigen Familie wird er ein wunderbarer Begleiter sein."

Bleibt dem Hund zu wünschen, dass sein zukünftiges Leben in einer Familie stattfinden wird, die ihn wirklich lieb hat.

Traurig blickte Raymond, als seine Familie mit ihrem anderen Hund spielte.
Traurig blickte Raymond, als seine Familie mit ihrem anderen Hund spielte.  © Facebook/Screenshot/Sue Deeth

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