Hund von Junge (12) vor Tierheim abgestellt: Das ist der traurige Grund

Michoacan (Mexiko) - Erst vor kurzer Zeit berichtete TAG24 über einen Pitbull mit unglaublich traurigen Augen. Jetzt folgt aus Mexiko die nächste herzzerreißende Geschichte.

Verschüchtert saß dieser süße Hund in einer Kiste.
Verschüchtert saß dieser süße Hund in einer Kiste.  © Screenshot/Facebook/Xollin

Vor einigen Tagen fanden Mitarbeiter des mexikanischen Xollin-Tierheims einen Karton vor ihrer Tür. Auf ihm lag der Brief eines 12-jährigen Jungen.

"Mein Name ist Andrés und ich bin 12 Jahre alt. Meine Mutter und ich haben beschlossen, meinen Hund zu Euch zu bringen und ihn vor meinem Vater zu verstecken, weil er darüber nachdenkt, ihn zu verkaufen. Er misshandelt und tritt ihn. Eines Tages trat er ihn so hart, dass er seinen Schwanz verletzte. Ich hoffe, Ihr könnt helfen und auf ihn aufpassen."

Der verschüchtert dreinblickende Vierbeiner wurde sofort zu einem Arzt gebracht und dort gründlich untersucht. Neben einer Fraktur seines Schwanzes litt er auch unter Würmern.

Auf Facebook machte das Tierheim die traurige Geschichte bekannt und schon wenig später gab es rund 300 Anfragen von Menschen, die den Pitbull adoptieren wollten, so CNN.

Allerdings waren die Mitarbeiter bei Xollin darüber nicht uneingeschränkt erfreut. Vielmehr wies man in einem weiteren Facebook-Post darauf hin, dass es auch genügend andere Tiere gäbe, die genauso ein neues Zuhause suchen.

Kuscheltier wird Hund Rene immer an Andrés erinnern

Pitbull Rene wird im Tierheim versorgt.
Pitbull Rene wird im Tierheim versorgt.  © Screenshot/Facebook/Xollin

"Wir haben derzeit 120 weitere Tiere, die auf Familien warten. [...] Wenn jeder sein Herz und sein Zuhause wie für diesen kleinen Hund geöffnet hätte, dann wären ALL unsere Hunde aus dem Tierheim adoptiert worden."

Sicher ein berechtigter Einwand, doch sollte hilfsbereiten Menschen wirklich so vor den Kopf gestoßen werden?

Immerhin gab es neben aller Kritik auch ein Dankeschön an diejenigen, die sich für den Schutz von misshandelten Tieren in ihrer Gemeinde und der Umgebung einsetzen wollen.

Wie es jetzt für den Hund, der inzwischen den Namen Rene bekommen hat, weitergeht, ist noch nicht bekannt.

Sicher ist, dass er zu seinem eigenen Schutz noch eine Weile bei Xollin bleiben wird und dann an eine tolle Familie weitervermittelt werden soll.

Und egal wohin er schlussendlich kommen wird, eine Erinnerung an den kleinen Andrés wird er immer bei sich haben. In seinem Karton lag auch ein Kuscheltier: "Ich habe ihm ein Stofftier überlassen, damit er mich nicht vergisst."

Das wird er ganz sicher nicht, du tapferer Junge.

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