Herrchen verzweifelt: Wanderer muss kleinen Hund bei Sturm auf Berg zurücklassen

Cairn Gorm (Schottland) - Ian Young brach es das Herz, als er seinen Hund in den verschneiten Bergen Schottlands zurücklassen musste. Der Vierbeiner war auf einem Spaziergang entwischt und spurlos verschwunden.

Der Schotte war mit Hund Ben in den verschneiten Bergen unterwegs, als der Vierbeiner wegrannte.
Der Schotte war mit Hund Ben in den verschneiten Bergen unterwegs, als der Vierbeiner wegrannte.  © Facebook/ Fiona Young

Der Schotte suchte anfangs noch nach seinem Liebling, doch dann schlug das Wetter um und ein Sturm zog auf. Ian musste sich selbst in Sicherheit bringen.

Als er am nächsten Tag auf den Berg Cairn Gorm zurückkehrte, entdeckte er seinen Hund Ben auf einem Felsvorsprung. "Mein Mann versuchte, ihn zum Klettern oder Springen zu bringen, aber er wollte nicht", erklärt dessen Frau Fiona laut Yahoo 7 News.

Für ihren Mann selbst war schlichtweg zu gefährlich, zum Vierbeiner zu klettern.

Die Rettung wurde erneut durch das Wetter erschwert, weshalb selbst erfahrene Kletterer ihr Angebot zurückzogen, dass Hündchen zu holen.

Am Ende war es die Besatzung eines Helikopters, die zu Helden wurden. Ein Video zeigt die aufregende Rettung.

Die "Maritime and Coastguard Agency" konnten Ben mithilfe einer Wärmebildkamera aufspüren.

Die Wärmebildkamera erfasste das Tier auf dem Berg.
Die Wärmebildkamera erfasste das Tier auf dem Berg.  © Facebook/Maritime and Coastguard Agency

Anschließend wurde Mark Stevens aus dem Hubschrauber hinuntergelassen, um sich den völlig verängstigen Hund zu schnappen.

Der Hund war ganze 48 Stunden allein in den verschneiten schottischen Bergen. "Er wurde untersucht und es war alles gut", erklärt Fiona überglücklich.

"Es gab keine Verletzungen, er war nur müde und hungrig, aber das war zu erwarten." Das Jäckchen, was ihm sein Herrchen für den Spaziergang im Gebirge angezogen hatte, schützte ihn während des eiskalten Sturms.

"Worte können nicht ausdrücken, wie dankbar ich bin", meint die Schottin weiter. Auf Facebook hatte sie Freunde und Bekannte während der Suche auf dem Laufenden gehalten, bis sie am 14. März endlich Entwarnung geben konnte. "Ben ist Zuhause", schrieb sie am Donnerstag.

Die Helikopterbesatzung konnte den Hund vom Berg retten.
Die Helikopterbesatzung konnte den Hund vom Berg retten.  © Facebook/Maritime and Coastguard Agency

Titelfoto: Facebook/ Fiona Young

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