Familie entdeckt 100 Kilometer weit entfernt von Zuhause einen Streuner: Dann wird es emotional

Türkei - Zwei Monate lang lebte eine Familie in der Türkei in grausamer Ungewissheit: Mit einem Mal waren gleich drei ihrer Hunde spurlos verschwunden. Doch dann machte der Sohn eine merkwürdige Entdeckung.

Das Wiedersehen zwischen Familie und Hund war herzzerreißend.
Das Wiedersehen zwischen Familie und Hund war herzzerreißend.  © Facebook-Screenshot /İŞSİZLER

Sertaç Araç war in die Nachbarstadt, rund 100 Kilometer weit entfernt von seiner Heimat, gereist, um dort zu arbeiten.

Vor einem Café entdeckte er dann plötzlich einen dreckigen Hund, der aber dem Vierbeiner seines Vaters überraschend ähnlich sah. "Ich habe ein Foto gemacht und es meiner Mutter und meinem Vater geschickt", erklärt Araç gegenüber THE DODO. Denn so richtig konnte der Türke nicht glauben, dass da der geliebte Hund seiner Eltern vor ihm saß - so weit weg zu Zuhause! "Ich hatte Zweifel."

Doch seine Eltern hatten so ein Bauchgefühl und machten sich auf den langen Weg in die Stadt, um sich selbst zu überzeugen. Ein Video zeigt den Moment, in dem sie auf den weißen Vierbeiner treffen.

Und wenn man sieht, wie der Hund auf die Familie reagiert, sind schnell alle Zweifel beiseite geräumt, dass es sich um ein fremdes Tier handel.

Denn Leo, wie der Hund genannt wurde, erkannte seine Besitzer sofort und begrüßte sie überschwänglich. Nach vielen Wochen als Streuner auf der Straße war die Fellschnauze sichtlich erleichtert, endlich seine geliebte Familie wieder um sich zu haben. "Als Leo uns sah, war er sehr glücklich und wir waren auch sehr froh", erinnert sich Sertaç Araç.

Mittlerweile ist Leo wieder da, wo er hingehört: in seinem Zuhause.

Dass man ihn wiedergefunden hat, macht der Familie Hoffnung, auch die anderen beiden Hunde bald wieder in die Arme schließen zu können. Sohn Araç weiß: "Mein Vater und meine Mutter werden so lange suchen, wie sie können, weil sie sie als ihre Söhne sehen und lieben."

Sie vermuten, dass ein sogenannter "Dognapper" (zu deutsch: "Hundeentführer") die drei Tiere geklaut hat. Das erklärt auch, warum sie Leo 100 Kilometer weit entfernt befunden hatte.

Titelfoto: Facebook-Screenshot /İŞSİZLER

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