Hund nach einem Monat gerettet! Niemand glaubte noch an ihn

Marsh Harbour (Bahamas) - Ein Hund soll nach dem Hurrikan "Dorian" fast einen Monat im Schutt begraben überlebt haben. Tierretter fanden ihn jetzt dank einer speziellen Drohne.

Trümmer liegen vor einem zerstörten Haus in Marsh Harbour (Symbolbild).
Trümmer liegen vor einem zerstörten Haus in Marsh Harbour (Symbolbild).  © Michael Weissenstein/AP/dpa

Ein Wunderhund soll laut CBS12 fast einen Monat begraben gewesen sein, nachdem der Hurrikan Dorian wütete. Hauswände, eine Klimaanlage und verschiedenes Gerümpel verhinderten, dass der stark geschwächte Hund entkommen konnte.

Tierretter der Big Dog Ranch Rescue (BDRR) fanden den hilflosen Vierbeiner am vergangenen Freitag aber lebendig. Den Erfolg brachte eine Drohne.

"Wir verwenden die neuesten Technologien für unsere Bergungsteams, damit sie diese Tiere orten können. In diesem Fall spielten Drohnen eine Schlüsselrolle", sagt BDRR Gründer und Präsident Lauree Simmons gegenüber dem amerikanischen Fernsehsender.

Der hilflose Hund mutierte dabei regelrecht zu einem Wunderhund: Da er nicht entkommen konnte, fand er auch keine Nahrung. Ausgewachsene Hunde kommen nämlich bis zu 25 Tage ohne Futter aus. Wie er aber nicht dehydriert ist in all der Zeit, ist unklar.

60 Hunde vor Hurrikan Dorian gerettet

Schon kurz vor dem Hurrikan Dorian, der Anfang September durch die zentralamerikanischen Inseln fegte, rettete die gemeinnützige Tierschutzorganisation BDRR etwa 60 Hunde. Dafür mieteten sie sich eine große Yacht und brachten die Tiere darauf unter, wie WPTV berichtete. Nun suchen sie noch heute nach Hunden und anderen Tieren, die überlebt haben.

Auch eine Frau auf den Bahamas wurde vor einem Monat zur Heldin: Sie rettete fast hundert Hunden das Leben, als sie ihnen bei sich zu Hause Unterschlupf gewährte.

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