Feuerwehrleute löschen Hundehütte und machen schreckliche Entdeckung

Bilsen - Feuerwehrleute haben am Dienstag bei einem Einsatz in Bilsen nahe Quickborn eine schreckliche Entdeckung gemacht.

Feuerwehrleute löschen die brennende Hundehütte.
Feuerwehrleute löschen die brennende Hundehütte.  © Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

Sie fanden in der qualmenden Ruine einer Holzhütte einen verbrannten Hund, wie der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mitteilte.

Aus bisher ungeklärter Ursache geriet der mannshohe Unterstand auf einem Grundstück an der Alvesloher Straße in Brand.

Ein zufällig vorbeikommender Feuerwehrmann bemerkte gegen 10.30 Uhr aufsteigenden Rauch und alarmierte seine Kollegen.

Die konnten den Brand schnell löschen.

Erst dann entdeckten sie den toten Hund zwischen den kokelnden Holzresten.

Das Feuer hatte das Tier vermutlich getötet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Feuerwehr musste zu einer brennenden Hundehütte ausrücken. (Archivbild)
Die Feuerwehr musste zu einer brennenden Hundehütte ausrücken. (Archivbild)  © Paul Zinken/dpa

Update, 16.31 Uhr: Hundehalter tötete das Tier

Die Polizei hat inzwischen weitere Details zu dem Brand in Bilsen bekanntgegeben. Der Hundehalter aus dem Kreis Pinneberg behauptete gegenüber der Polizei von dem Tier angegriffen worden zu sein und es deshalb selbst in Notwehr getötet zu haben, wie ein Polizeisprecher am Dienstag sagte.

Anschließend habe er den Hund vor die Hundehütte gelegt und diese angezündet, da er dafür ja nun keine Verwendung mehr gehabt habe.

Die Polizei Barmstedt ermittle nun wegen möglicher Verstöße gegen Tierschutz- sowie Entsorgungsgesetze. Der hinzugerufene sozialpsychiatrische Dienst habe keine Veranlassung für eine weitere Betreuung des Hundehalters gesehen, sagte ein Polizeisprecher.

Die genauen Todesumstände des Tieres blieben zunächst unbekannt.

Titelfoto: Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

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