Hunde dürfen nicht mehr auf Bürgersteigen laufen. Das ist der schmerzhafte Grund

Queensland (Australien) - Die armen Hunde! In "Down Under" sind die Temperaturen gerade am Explodieren. Unter der Hitze haben sich vor allem Bürgersteige so stark aufgeladen, dass die Vierbeiner sich komplett die Pfoten verbrennen.

Hunde können sich bei starker Hitze aufgrund ihrer empfindlichen Pfoten schnell verbrennen. (Symbolbild)
Hunde können sich bei starker Hitze aufgrund ihrer empfindlichen Pfoten schnell verbrennen. (Symbolbild)  © denisfilm/123RF

Mittlerweile hat eine australische Tierschutzbehörde sogar eine offizielle Warnung herausgegeben, in der Hundehalter dazu aufgerufen werden, ihre Tiere nicht mehr auf den aufgeladenen Bürgersteigen Gassi zu führen.

Wie Daily Mail berichtet, herrschen in Queensland derzeit Temperaturen von über 40 Grad Celsius. Brisbane erreichte einen Höchstwert von 41,4 Grad und im Ort Gatton weiter westlich wurden sogar 42,3 Grad gemessen.

Den Stein ins Rollen brachte eine Australierin namens Nini Cambell, die auf Facebook ein Foto der verbrannten blutigen Pfoten ihres Hundes teilte und damit viral ging. Innerhalb von wenigen Stunden wurde der Beitrag hundertfach geliked und fast 2000 Mal geteilt.

Dazu schrieb Nini: "Der Fußweg war heute 39 Grad heiß, wie man an Pooches Füßen schmerzlich sehen kann. Wenn ihr es also selbst ohne Schuhe nicht auf dem Asphalt aushaltet, solltet ihr das auch nicht eurem Hund antun."

Hundepfoten sind empfindlicher als gedacht

Mit diesem Posting sorgte Nini Cambell für Aufregung in der Facebook-Gruppe "Moreton Lost Animal Register".
Mit diesem Posting sorgte Nini Cambell für Aufregung in der Facebook-Gruppe "Moreton Lost Animal Register".

Tatsächlich kann sich der Beton von Straßen und Fußwegen in der vollen Sonne so stark aufheizen, dass die Temperatur des Asphalts weit über der eigentlichen Umgebungstemperatur des Tages liegt. Eine andere Facebook-Nutzerin, die in Noosa nördlich von Brisbane lebt, schrieb sogar von mehr als 70 Grad.

Hundepfoten sind insgesamt sehr empfindlich und können daher tatsächlich leicht verbrennen. Nini muss nun mit drei Wochen Bandagierung, Antibiotika und schmerzlindernden Maßnahmen rechnen, um ihren Hund im wahrsten Sinne des Wortes wieder auf die Beine zu bekommen.

Die Royal Society zur Verhütung von Tierquälerei (RSPCA) rät auf ihrer Webseite dazu, Hunde in der Kühle des frühen Morgens oder am späten Abend auszuführen.

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