Kampfhund beißt Yorkshire-Terrier in Klinik, dieser verliert sein Auge!

Holytown - Die kleine maltesische Yorkshire-Terrier-Dame Lola aus dem britischen Holytown hat ein brutales Attentat eines Nachbarhundes gerade so überlebt. Doch im Kampf um ihr Leben verlor der Hund von Besitzerin Catherine McLean ein Auge - und der Schock sitzt noch immer tief.

Der Mastiff griff den Yorkshire an und verletzte diesen schwer. (Symbolbild).
Der Mastiff griff den Yorkshire an und verletzte diesen schwer. (Symbolbild).  © EPA/NARENDRA SHRESTHA NPL04

Als die kleine Lola im Garten der betagten Catherine McLean fröhlich am Stromern war, passierte das gleichermaßen Unerwartete wie Schockierende.

Wie aus dem Nichts sprang ein Kampfhund über den Zaun und eröffnete die Jagd auf Lola. Diese ergriff sofort die Flucht, hatte jedoch keine wirkliche Chance zu entkommen.

Der Mastiff Hugo griff sich Lola binnen weniger Augenblicke. "Lola versuchte, sich unter einem Tisch zu verstecken, aber er erwischte sie und hatte sie im Maul", so die nach wie vor geschockte Catherine McLean gegenüber dem "Mirror".

"Ich dachte, sie sei tot. Dann wurde sie schlaff, und der Hund ließ sie fallen", so McLean weiter.

Die Verletzungen, die Hugo dem kleinen Yorkshire zutrug, waren massiv! Neben gebrochenen Rippen und einer gequetschten Lunge zog sie sich bei dem Angriff eine Verletzung des rechten Auges zu und ist nun auf dieser Seite blind.

Graham Gordon war zu dem Zeitpunkt für Hugo verantwortlich, da ihm der eigentlicher Besitzer den Hund anvertraute. Doch auch er rechnete nicht mit einer solchen Tat des Mastiffs. Er bekam letztlich vom Richter eine Geldbuße von um gerechnet knapp 600 Euro zugesprochen.

Doch die Tierarzt-Rechnung, die Mrs. McLean für die Behandlung ihres Lieblings "überreicht" bekam, war deutlich kostenintensiver. Fast 5800 Euro kostete die Behandlung von Lola in einer Tierklinik im schottischen Glasgow - für ihre Besitzerin eine mittelschwere Katastrophe!

Mit der Angst, ihr vierjähriges Haustier würde nicht überleben, blieb Catherine die vollen vier Tage mit ihrem Hund in der Klinik, bis dieser wieder nach Hause entlassen wurde.

Online-Spendenaufruf kommt Hunde-Besitzerin Catherine McLean zur Hilfe

Freunde und Nachbarn haben indes einen Online-Aufruf für die ältere Dame ins Leben gerufen. Bislang sind fast 3400 Euro an Spenden zusammengekommen. Für McLean eine überwältigende Zahl.

Sie ist sich sicher, dass die große Anteilnahme auch daran liegt, dass Lola ein kleiner Star in ihrer Straße ist. "Jeder kennt Lola. Die Leute halten an, um mit ihr zu reden, wenn sie sie im Vorgarten sehen."

Gleichzeitig ist die Hundebesitzerin auch besorgt: "Was ihr passiert ist, war schrecklich zu sehen. Es beunruhigt mich, an den Schaden zu denken, den ein Hund hätte anrichten könne, wenn er ein Kind angegriffen hätte, das zu dieser Zeit von der Schule nach Hause ging."

Auch der Anwalt von Gordon meldete sich schließlich zu Wort, spricht von einem erstmaligen Fall. Der Mastiff habe zuvor "nicht die Neigung gezeigt, Personen anzugreifen". Doch auch nur einmal ist einmal zu viel...

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