Verzweifelte Todes-Schreie: Besitzerin ertränkt Hund

Bradenton (Florida) - Auf laute Schreie der Verzweiflung, folgten noch lautere Schreie im Todeskampf: Margaret Kinsella (43) ertränkte ihren Hund voller Hass in der eigenen Badewanne, berichtet aktuell "WMBF News".

Margaret Kinsella (43) ertränkte ihren Labrador.
Margaret Kinsella (43) ertränkte ihren Labrador.  © Manatee County Sheriffs Office

Das Verbrechen ereignete sich am 5. November 2019 in Bradenton. Ein Hausmeister hatte zu spät mitbekommen, was vor sich ging und griff erst ein, als der Hund bereits tot war.

Er berichtete, dass er zuvor in der Wohnung der 43-Jährigen Wartungsarbeiten durchführte. Die Witwe, die erst kürzlich ihren Mann und ihren Vater verloren hatte, ging zunächst mit dem braunen Labrador spazieren.

Als sie zurückkam, zog sie das Tier ins Badezimmer. Der Hausmeister hörte plötzlich sowohl Kinsella, als auch den Hund immer lauter werden, fragte dann, ob er helfen könne.

Die Amerikanerin habe nur "nein" gebrüllt. Als die Schreie der beiden noch lauter wurden, stürmte der Mann ins Bad. Der Labrador schwamm zu dem Zeitpunkt bereits tot im Wasser.

Laut der Polizei habe Kinsella nach mehreren Schicksalsschlägen mit vielen Problemen zu kämpfen gehabt. Der Hund soll ständig gebellt und sie auch gebissen haben.

Autopsie bestätigte den Mord

Die Frau wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht. Am 17. Dezember bestätigte dann eine Autopsie des Hundes, dass er von ihr ertränkt worden war.

Margaret Kinsella wurde daraufhin wegen Tierquälerei angeklagt.

Ein brauner Labrador, wie dieser, fiel der Frau zum Opfer (Symbolbild).
Ein brauner Labrador, wie dieser, fiel der Frau zum Opfer (Symbolbild).  © Angela Rohde/123rf

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