Hund rennt auf Polizisten zu, Beamter greift zur Waffe und drückt ab

Arnstadt - Am Donnerstagabend mussten Polizisten in Thüringen zu ihren Dienstwaffen greifen. Der Grund: Bei einer Festnahme ging plötzlich ein Hund auf sie los.

Der Staffordshire-Terrier ging auf die Polizisten los. (Symbolbild)
Der Staffordshire-Terrier ging auf die Polizisten los. (Symbolbild)  © DPA

In der Goethestraße in Arnstadt hatte sich ein Streit entwickelt. Die Polizei rückte an und erteilte einem 35-Jährigen einen Platzverweis, doch dem wollte der Mann partout nicht nachkommen.

"Der Hund, den der Mann bei sich führte, sollte für die Dauer der Gewahrsamnahme der Tierrettung übergeben werden. Dies war offenbar nicht im Interesse des Mannes", so die Polizei am Freitag.

Der Mann versuchte zu flüchten, leinte dabei aber seinen Hund ab. Dieser folgte nicht seinem Herrchen, sondern rannte zum Angriff auf die Polizisten zu.

"Zur Abwehr eines drohenden Bisses wurde der Hund durch zwei Schüsse aus der Dienstwaffe gestoppt", erklärte ein Polizeisprecher.

Der Staffordshire-Terrier wurde durch die Schüsse verletzt, wurde der Tierrettung und einem Tierarzt übergeben um ihn zu behandeln.

Das flüchtende Herrchen konnte wenig später aufgegriffen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte sich der Mann massiv, konnte aber ohne Verletzungen der Beteiligten unter Kontrolle gebracht werden. Eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

Titelfoto: DPA

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