Was ist denn das?! Einäugiger Hunde-Welpe sieht aus wie ein Minion!

Chachoengsao - Auch wenn es hart klingt: Dieser kleine Welpe sieht aus wie ein Photoshop-Fail. Und doch ist die Geschichte dieses frisch auf die Welt gekommenen Hundes eine, die ans Herz geht. Mit einer genetischen Mutation geboren, kämpft der einäugige Ritter um sein Leben - und wir schmelzen dahin.

Echte Minions in Lebensgröße gab es 2014 zur Premiere in Hollywood zu bestaunen.
Echte Minions in Lebensgröße gab es 2014 zur Premiere in Hollywood zu bestaunen.  © dpa/EPA/MICHAEL NELSON

Wie sagt man so schön: Wahre Schönheit kommt von innen. Und überhaupt, spricht man von der äußeren, dann ist es doch bitteschön noch immer Ansichtssache.

Dass der Hundewelpe Kevin aus dem zentralthailändischen Chachoengsao (die TAG24-Redaktion übt gerade an der Aussprache) etwas anders ist, heißt nicht direkt, dass er nicht schön ist.

Fakt ist: Wer den kleinen Fratz sieht, bekommt ihn so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Und welcher Jack Russel oder Irish Setter kann denn schon von sich behaupten, er hätte den ultimativen Wiedererkennungswert im Vergleich zu seinen "Rassen-Genossen".

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Er ist nämlich ein lebensechter Zyklop. Mit einer genetischen Mutation die Welt erblickt, geht er momentan viral durchs Netz.

Lediglich ein Auge und das in der Mitte des Kopfes, darunter eine Schnauze mit extradicken Lippen, wie sie sich wohl so manche C-Promi-Dame bei ihrem Schönheitschirurgen wünschen würde. Als wäre das der Besonderheit nicht genug, ziert den kleinen Kevin (der Name von der Disney-Figur Kevin von den Minions abgeleitet) noch ein kleiner Schwanz über seinem einzigen Auge.

Die Mutter von Kevin gehört zur auf den Philippinen beheimatete Rasse Aspin. Normalerweise werden Aspins circa 14 Jahre alt. Doch ihr Söhnchen hat wohl eine deutlich geringere Lebenserwartung, muss sich zudem mit Sicherheit bald einigen Operationen unterziehen, wie die britische "Sun" schreibt.

In der Vergangenheit kam es schon vor, dass Hunde mit ähnlichen Fehlbildungen nur einige Wochen überleben konnten.

Besitzer ziehen Kevin mit der Flasche auf

Auf den sozialen Netzwerken ist wegen dem Minion-Welpen die Hölle los.
Auf den sozialen Netzwerken ist wegen dem Minion-Welpen die Hölle los.  © Screenshot/Twitter GEOFFS WORLDUK RETIRED ROCK MUS

Seine Besitzer Somjai Phummaman (45) und Amphan (49) wissen indes nicht, wer der Papa des kleinen Kevin ist. Wichtig ist ihnen nur, dass ihr kleiner Welpe ein möglichst langes und beschwerdefreies Leben hat.

Somjai sagte gegenüber dem Blatt: "Wir wünschen uns, dass er überlebt, auch wenn er eine Missbildung hat. Wir wollen ihn als Haustier behalten."

Bislang ist zumindest noch nicht klar, ob Kevin mit seinem einzigen Auge überhaupt richtig sehen kann. Da der kleine Kämpfer erst vor wenigen Tagen zur Welt gekommen ist und es in der Regel etwa zwei Monate dauert, bis die Augen von Hunden voll funktionsfähig sind, wird man diesbezüglich erst einmal abwarten müssen.

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Weil er im Übrigen nicht gestillt werden kann von seiner Mutter, ziehen ihn seine Besitzer erst einmal mit der Flasche auf. Wie süüüüüüß.

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