Hunde-Horror! Kleine Lilly stirbt tragischen Tod

Belfast (Nordirland) - Wie kann man Tieren nur so etwas antun? Eine Hündin musste mit nur drei Jahren qualvoll gestorben, obwohl er niemandem etwas getan hatte.

Die kleine Lily, hier mit ihrer Schwester Darcey, starb durch heimtückisch verstreutes Rattengift.
Die kleine Lily, hier mit ihrer Schwester Darcey, starb durch heimtückisch verstreutes Rattengift.  © 123RF serezniy & Screenshot/Facebook/Dog Friendly

Gemeinsam mit ihren Besitzern gingen die beiden Hunde Lilly und Darcey am Mittwochabend auf dem Comber Greenway bei Belfast spazieren.

Auf dem Weg muss der Cavalier King Charles Spaniel etwas gefressen haben, denn schon bald ging es der Hundedame schlecht.

Wie sich später herausstellte, war es Rattengift. Das hatte ein Unbekannter auf dem beliebten Spazierweg verteilt, um so Tiere zu vergiften.

Und leider war es nicht der erste Fall. Bereits eine Woche zuvor fanden Menschen in der Umgebung mit Soße überstreutes Rattengift sowie Frostschutzmittel in einer Wasserschale.

"Ich weiß wirklich nicht, was mit den Menschen los ist", sagte daraufhin die Tierfreundin Jo Crossley zum "Belfast Telegraph".

"Es ist verrückt zu glauben, dass jemand so grausam ist, das Tieren anderer Menschen anzutun."

Noch am Donnerstag operierte ein Tierarzt Lilly. Zudem wurde jede Menge Hundeblut gespendet, um der kleinen Hündin zu helfen.

Alles Beten war umsonst: Lilly ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Der kleine Hund ist jetzt "über die Regenbogenbrücke" gegangen.
Der kleine Hund ist jetzt "über die Regenbogenbrücke" gegangen.  © 123RF / Susan Richey-Schmitz

Aktuell gibt es keinerlei Hinweise darüber, wer das Gift verteilt hat und welches genaue Motiv hinter dieser gemeinen Tat steckt.

Gegenüber dem "Daily Star" sagte ein Vertreter der Greenway-Kampagne:

"Wir spüren die Angriffe, besonders zu dieser Jahreszeit. Letztes Jahr hatten wir ähnliche Vorfälle, wo Gift auf den Wegen und sogar Rasierklingen in Gelee verteilt wurden. Es ist beunruhigend und etwas, worauf ich die Polizei aufmerksam gemacht habe. Aber ohne Beweise scheint es nicht viel zu geben, was sie tun können."

Inzwischen wurden Warnschilder für Hundebesitzer aufgestellt. Und auch der Verein "Dog Friendly NI" von Jo Crossely ruft dazu auf, besonders wachsam zu sein.

Doch für Lilly kamen all diese Hinweise leider zu spät. Am Freitag schrieb Dog Friendly NI:

"Die kleine Lilly hat es leider nicht geschafft und ist über die Regenbogenbrücke gegangen. Schlimme Neuigkeiten, in unseren Gedanken sind wir bei Lilly´s Eltern."

In Zukunft werden Hundebesitzer wohl noch genauer auf ihre Lieblinge aufpassen, wenn sie den Comber Greenway entlang laufen. Hoffentlich hören die Angriffe dadurch auch auf.

Titelfoto: 123RF serezniy & Screenshot/Facebook/Dog Friendly

Mehr zum Thema Hunde:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0