Schock an der Ostsee: Frau findet "Finger" am Strand

Grömitz - Schock-Fund an der Ostsee: Eine Spaziergängerin entdeckte am Dienstagvormittag einen vermeintlichen Finger am Strand in Grömitz bei Lübeck.

In einem fingerdicken Stück Fleisch stecken Schrauben und Nägel.
In einem fingerdicken Stück Fleisch stecken Schrauben und Nägel.  © Polizeidirektion Lübeck

Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich zwar nur um ein fingerlanges Stück Fleisch, doch darin befanden sich vier Schrauben und Nägel.

Der Verdacht: Es handelt sich um einen Hundeköder, der von einem Tierhasser ausgelegt wurde.

Denn das gefährliche Fleischstück lag unweit der Wasserlinie am Hundestrand - genau in dem Bereich, wo Spaziergänger mit ihren Hunden Gassi gehen.

Daher warnt die Polizei: Hundehalter sollten besonders vorsichtig sein, damit ihr Tier keinen gefährlichen Köder frisst. Es drohen Verletzungen und schlimmstenfalls der Tod des Vierbeiners.

Die 49-jährige Spaziergängerin hatte Glück. Ihr Labrador fraß den Köder nicht.

Polizisten ermitteln nun wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

Ein Mann geht mit seinem Hund am Strand entlang. (Symbolbild)
Ein Mann geht mit seinem Hund am Strand entlang. (Symbolbild)  © dpa/Hauke-Christian Dittrich

Titelfoto: Polizeidirektion Lübeck

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