Tote Deutsche! Attentäter schwamm mit einem Messer zum Hotel

An einem Hotel-Strand in Hurghada kam es zu der tödlichen Messerattacke, die zwei deutschen Frauen das Leben kostete und angeblich vom IS in Auftrag gegeben sein soll (Symbolbild).
An einem Hotel-Strand in Hurghada kam es zu der tödlichen Messerattacke, die zwei deutschen Frauen das Leben kostete und angeblich vom IS in Auftrag gegeben sein soll (Symbolbild).

Kairo/Hurghada - Die Sicherheitslage in Ägypten bleibt angespannt. Erst töten Angreifer in der Nähe von Kairo fünf Polizisten, dann trifft es Urlauber am Strand. Der Attentäter schwamm mit einem Messer zu der Hotelanlage.

In Ägypten sind bei zwei Angriffen auf Touristen und Sicherheitskräfte am Freitag mehrere Menschen getötet worden. An einem Strand in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer habe ein Angreifer mit dem Messer mehrere Urlauber angegriffen und verletzt, teilte das ägyptische Innenministerium auf seiner offiziellen Facebookseite mit.

Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry al-Youm" berichtete von zwei getöteten ukrainischen Touristen und berief sich auf Sicherheits- und medizinische Kreise. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür zunächst nicht.

Bei den Verletzten soll es sich dem Bericht zufolge um Urlauberinnen unter anderem aus Armenien und Tschechien handeln.

Aus Sicherheitskreisen verlautet inzwischen, dass es sich bei den getöteten Touristen um Deutsche handeln soll!

Die Agentur Interfax berichtete am Freitag mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin. Das Innenministerium in Kairo sprach zunächst von insgesamt sechs Verletzten unterschiedlicher Nationalität.

Der Angreifer sei mit dem Messer an den Strand geschwommen und habe dann die Touristen attackiert, teilte das Ministerium mit. Der Angreifer sei festgenommen worden. Sein Motiv war zunächst unklar.

Außerdem wurden am Freitag in der Nähe von Kairo fünf Polizisten bei einem Angriff auf einen Kontrollpunkt getötet. Maskierte Angreifer hätten die Polizisten am Morgen in der Provinz Gizeh in Al-Badraschein rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo beschossen, hieß es aus Sicherheitskreisen. Zwei Polizisten und drei Rekruten seien getötet worden.

Zunächst bekannte sich niemand zu diesem Angriff.

Update 19.22 Uhr: Das Auswärtige Amt in Berlin schließt nicht aus, dass bei der Messerattacke in Ägypten auch Deutsche getötet wurden. "Gewissheit haben wir darüber noch nicht", teilte am Freitag ein Sprecher in Berlin mit.


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