Startschuss in Scheeßel: Fällt das "Hurricane" wieder ins Wasser?

Scheeßel - Am Freitagmittag wird das "Hurricane"-Festival in der kleinen Gemeinde Scheeßel in Niedersachsen eröffnet. Bis jetzt hat das Wetter noch nicht so richtig mitgespielt.

Auch 2017 ließen sich die Besucher ihre Laune nicht vermiesen.
Auch 2017 ließen sich die Besucher ihre Laune nicht vermiesen.  © DPA

Denn schon am Donnerstag reisten die ersten 20.000 Besucher an - und die hatten es beim Aufstellen ihrer Zelte mal wieder mit schlechten Bedingungen zu tun. "Wir haben ein richtiges "Hurricane"-Wetter", sagte ein Polizeisprecher.

"Da ist es für die Gäste sicher nicht einfach, Zelte aufzustellen." Denn nach wochenlangem Sommerwetter regnete es zum Festivalauftakt mal wieder in Strömen und am Abend kam auch noch kräftiger Wind dazu. Zwischenfälle hätte es bislang aber keine gegeben, so der Sprecher weiter.

Bis Sonntag bleibt es dann auch bei dem wechselhaften Wetter. So matschig wie im letzten Jahr sollte es trotzdem nicht werden, versprach eine Sprecherin des Festivals. Die Veranstalter hätten dieses Mal besonders auf exponierten Stellen Kies und Stroh ausgelegt.

Vor einem Jahr hatte es während des Festivals so stark geregnet, dass einige Bereiche vom Veranstalter gesperrt werden mussten (TAG24 berichtete), 2016 wurde das Gelände wegen starker Gewitter und Unwettergefahr sogar komplett evakuiert (TAG24 berichtete).

Beim diesjährigen "Hurricane" werden insgesamt rund 65.000 Besucher erwartet. Damit gehört es zusammen mit dem "Southside" in Baden-Württemberg zu den größten Festivals für Rock, Independent und Alternative.

Immerhin: Nach dem ersten "Hurricane"-Regen in diesem Jahr folgt ein doppelter Regenbogen.
Immerhin: Nach dem ersten "Hurricane"-Regen in diesem Jahr folgt ein doppelter Regenbogen.  © Daniel Reinhardt/dpa

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0