Sterbende Patientin bleibt im Sachsenklinik-Fahrstuhl stecken

Leipzig - Ein medizinischer Notfall treibt den Sachsenklinik-Ärzten am Dienstagabend jede Menge Schweißtropfen auf die Stirn. In Folge 823 ("Verschüttet") bei "In aller Freundschaft" kämpft eine im Fahrstuhl stecken gebliebene Patientin ums Überleben, es geht um Sekunden. Kann ihr ausgerechnet die unter Kurzzeitgedächtnis leidende Ärztin Dr. Maria das Leben retten?

Zwischen Karen Heldt (r.) und ihrer Partnerin Tessa Möhrenschlager kommt es immer wieder zum Streit. Nach einem Lawinenunglück leidet Karen an Platzangst und gibt auch Tessa Schuld daran.
Zwischen Karen Heldt (r.) und ihrer Partnerin Tessa Möhrenschlager kommt es immer wieder zum Streit. Nach einem Lawinenunglück leidet Karen an Platzangst und gibt auch Tessa Schuld daran.  © MDR/Saxonia Media/Kiss

Zuvor geschah das: Seitdem sie beim Skifahren mit ihrer Partnerin von einer Lawine verschüttet und erst im letzten Moment gerettet wurde, hat Karen Heldt akute Platzangst. Seit dem Unfall führt sie ein ausgelassen-exzessives Leben. Wenig verwunderlich also, dass sie sich betrunken bei einem Fahrradsturz den Unterschenkel gebrochen hat.

Sie wird in die Sachsenklinik eingeliefert und soll im CT untersucht werden. Als sie langsam in das Gerät einfährt, kommt es zu einer Panikattacke. "Stopp, ich krieg keine Luft", schreit die Patientin.

Währenddessen kümmert sich Oberschwester Arzu Ritter um Karens Freundin Tessa Möhrenschlager. Auch sie wird vom Lawinenunglück immer wieder eingeholt, macht sich Vorwürfe, ihrer Partnerin nicht ausreichend geholfen zu haben. Hinzu kommt, dass auch Karen behauptet, sie im Stich gelassen zu haben.

Die Patientin kommt auf dem Weg zu einer weiteren Untersuchung ihrer Nahtoderfahrung plötzlich wieder ganz nahe, denn sie bleibt im Lift stecken. Dieser wurde erst kurz vorher von Christoph Franzke gewartet und freigegeben.

Wird die Patientin rechtzeitig aus dem Fahrstuhl gerettet?

Pfleger Kris Haas (r.) ist mit Dr. Maria Weber auf dem Weg zur Physiotherapie. Nach einer Hirn-OP hat die Chirurgin ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Deshalb muss ihr Kris aller zwei Minuten erzählen, wohin sie gerade fahren.
Pfleger Kris Haas (r.) ist mit Dr. Maria Weber auf dem Weg zur Physiotherapie. Nach einer Hirn-OP hat die Chirurgin ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Deshalb muss ihr Kris aller zwei Minuten erzählen, wohin sie gerade fahren.  © MDR/Saxonia Media/Kiss

Auch Pfleger Kris Haas und Dr. Maria Weber befinden sich im Fahrstuhl.

Die Ärztin hat nach der Hirn-OP ihr Kurzzeitgedächtnis noch nicht wiedererlangt. Zu diesem Zeitpunkt weiß noch niemand, dass Karen Heldt an einem lebensbedrohlichen Spannungspneumothorax (Luftansammlung im Brustkorb) leidet. Doch als Dr. Weber die Notfallsituation erkennt, löst das plötzlich etwas in ihr aus.

Der Rettung erschwerend hinzu kommt, dass das Trio nicht sofort gerettet werden kann. Denn der Wartungsmitarbeiter muss das ganze System erst wieder hochfahren. Kann Karen Heldt rechtzeitig geholfen werden?

Den Trailer zur aktuellen Folge könnt Ihr Euch vorab >>>hier schon einmal anschauen. 21 Uhr läuft "Verschüttet" dann wieder in der ARD. Viel Spaß dabei!

Im Aufzug begegnen sie auch Karen Heldt. Der gerade erst gewartete Lift bleibt aber plötzlich stecken, was bei der Rollstuhlfahrerin zu einer Angstattacke führt. Als Dr. Maria Weber ihren lebensbedrohlichen Zustand erkennt, löst das etwas in ihr aus.
Im Aufzug begegnen sie auch Karen Heldt. Der gerade erst gewartete Lift bleibt aber plötzlich stecken, was bei der Rollstuhlfahrerin zu einer Angstattacke führt. Als Dr. Maria Weber ihren lebensbedrohlichen Zustand erkennt, löst das etwas in ihr aus.  © MDR/Saxonia Media/Kiss
Dr. Martin Stein (r.) muss unbedingt zu Patientin Karen Heldt, die im Fahrstuhl stecken geblieben ist. Doch Wartungsmitarbeiter Christoph Franzke muss erst das gesamte System wieder hochfahren. Sekunden um Leben und Tod verstreichen.
Dr. Martin Stein (r.) muss unbedingt zu Patientin Karen Heldt, die im Fahrstuhl stecken geblieben ist. Doch Wartungsmitarbeiter Christoph Franzke muss erst das gesamte System wieder hochfahren. Sekunden um Leben und Tod verstreichen.  © MDR/Saxonia Media/Kiss
Chirurgin Dr. Maria Weber (r.) hat nach einer Hirn-OP ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Pfleger Kris Haas (l.) hat aus diesem Grund extra Zettel in ihrem Patientenzimmer angebracht. Doch als diese eines Morgens verschwunden sind, verliert Kris die Nerven.
Chirurgin Dr. Maria Weber (r.) hat nach einer Hirn-OP ihr Kurzzeitgedächtnis verloren. Pfleger Kris Haas (l.) hat aus diesem Grund extra Zettel in ihrem Patientenzimmer angebracht. Doch als diese eines Morgens verschwunden sind, verliert Kris die Nerven.  © MDR/Saxonia Media/Kiss

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