Zu Ramadan! Schweineteile auf Moscheegelände geworfen

Die Schweineteile lagen auf dem Moschee-Gelände. (Symbolbild)
Die Schweineteile lagen auf dem Moschee-Gelände. (Symbolbild)  © DPA

Ibbenbüren - Der Fastenmonat Ramadan ist der wichtigste im Jahr eines jeden Moslems. Vor allem nach Sonnenuntergang öffnen Moscheen ihre Türen, um den Gläubigen einen Chancen zu geben, miteinander das tägliche Fastenbrechen zu zelebrieren und gemeinsam zu essen.

Doch nun erlebte die türkische Ditib-Gemeinde in Ibbenbüren einen fürchterlichen Abend, denn auf der Baustelle zu ihrer neuen Moschee lagen Schweinefleisch-Teile.

Das Fleisch gilt im Islam als verunreinigt, es darf nicht gegessen werden. Eigentlich lebt die muslimische Gemeinde mit rund 200 Mitgliedern mit den Menschen in Ibbenbüren friedlich zusammen, doch der Vorfall hat sie geschockt.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen, ganz klar handelt es sich um eine Straftat. Von dem Täter oder den Tätern fehlt allerdings noch jede Spur, wie der WDR berichtet.


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