ICE rast in Kuhherde und tötet Tier: Große Verspätungen auf Bahnstrecke

Erfurt - Kühe haben auf der neuen ICE-Strecke zwischen Bamberg und Erfurt für Verspätungen gesorgt und für lange Gesichter bei Bahnreisenden.

Die ICEs fahren in Schrittgeschwindigkeit oder werden umgeleitet. (Archivbild)
Die ICEs fahren in Schrittgeschwindigkeit oder werden umgeleitet. (Archivbild)

Die Tiere waren am Dienstagmorgen auf einem Abschnitt bei Ilmenau-Wolfsberg auf die Gleise gelaufen, wie ein Sprecher der Bahn in Leipzig auf Anfrage mitteilte.

Eine Kuh sei durch einen Zug getötet worden. Von Verletzten war nicht die Rede.

Statt den 300 Kilometern in der Stunde, die die ICE-Züge auf dem Streckenabschnitt in Regel fahren, hätten sie nur in Schrittgeschwindigkeit unterwegs sein können. Das habe zu erheblichen Verspätungen geführt.

Wie viele Züge betroffen waren konnte ein Sprecher der Bahn am Vormittag zunächst nicht sagen. Gegen 10 Uhr normalisierte sich der Verkehr auf der Strecke wieder, wie es hieß. Aber noch immer kommt es zu Verspätungen auf der Strecke.


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