Diese Neuerungen plant die Deutsche Bahn!

Berlin - In Großstädten Fernzüge im 30-Minuten-Takt, WLAN auch im Intercity, mehr Plätze in Pendlerzügen: So will die Deutsche Bahn nach ihrer neuen Konzernstrategie mehr Verkehr auf die Schiene verlagern.

Richard Lutz plant große Veränderungen für die Deutsche Bahn.
Richard Lutz plant große Veränderungen für die Deutsche Bahn.  © dpa/Michael Kappeler

Sinnbild dafür soll ein neues Außendesign der ICE-Flotte sein. Konzernchef Richard Lutz und der Bahnbeauftragte der Bundesregierung, Enak Ferlemann, wollen es am Dienstag (9 Uhr) in Berlin präsentieren.

"Dass Bahnfahren aktiven Klimaschutz bedeutet, erkennt man künftig schon beim Blick auf die Züge", kündigte das Unternehmen an.

Grundlage der neuen Konzernstrategie ist ein 170-Seiten-Papier mit dem Titel "Starke Schiene", das Lutz im Juni dem Aufsichtsrat präsentiert hatte.

Das Bundesunternehmen zieht damit einen Schlussstrich unter frühere internationale Expansionspläne. Alles, was die Bahn tut soll sich auf die Stärkung der Eisenbahn in Deutschland ausrichten.

Update, 9.45 Uhr

Von einer Mehrwertsteuersenkung bei Bahntickets im Fernverkehr würden die Kunden nach Unternehmensangaben direkt profitieren. "Den finanziellen Vorteil würden wir mit günstigeren Fahrpreisen eins zu eins an unsere Kunden weitergeben", kündigte Konzernchef Richard Lutz am Dienstag in Berlin an.

Zudem würden dann weitere neue Züge bestellt. Die Steuersenkung könnte bei der Sitzung des Klimakabinetts am 20. September ein Thema sein.

Enak Ferlemann (CDU) und Richard Lutz stehen bei der Pressekonferenz vor einem ICE mit dem neuen Design.
Enak Ferlemann (CDU) und Richard Lutz stehen bei der Pressekonferenz vor einem ICE mit dem neuen Design.  © Christophe Gateau/dpa
Bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Konzernstrategie "Starke Schiene" steht ein ICE mit dem neuen Design für die ICE-Flotte.
Bei einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Konzernstrategie "Starke Schiene" steht ein ICE mit dem neuen Design für die ICE-Flotte.  © Christophe Gateau/dpa

Titelfoto: Christophe Gateau/dpa

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