ICE-Feuer zwischen Köln und Frankfurt: Gleis bis Mitte November gesperrt

Siegburg - Nach dem Brand eines ICE auf der Bahn-Schnellstrecke Frankfurt-Köln ist ein Ende der Einschränkungen absehbar.

Der ICE hatte Feuergefangen und war teilweise ausgebrannt.
Der ICE hatte Feuergefangen und war teilweise ausgebrannt.  © DPA

Wie die "Süddeutsche Zeitung" (Freitag) berichtete, soll die Sperrung des betroffenen Gleises noch bis Mitte November dauern.

Vom 18. November an solle das zweite Gleis dann wieder in Betrieb genommen werden. Ein Bahn-Sprecher bestätigte die Angaben am Donnerstagabend, nannte aber keine Details.

An diesem Freitag werden man über die Einzelheiten informieren, sagte der Sprecher.

Seit dem Unfall ist die Unglücksstelle nur auf einem Gleis passierbar. Das führt seither zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen.

Die Deutsche Bahn hatte beschlossen, alle 60 Züge der betroffenen Baureihe ICE 3 technisch zu überprüfen.

Das Feuer war am 12. Oktober in einem ICE ausgebrochen. 510 Fahrgäste wurden aus dem Zug gerettet, fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen.

Wie es zu dem Feuer kommen konnte, sollten weitere Untersuchungen klären. Betroffen von dem Feuer war vor allem das Gleis, auf dem der brennende Zug stand. Aber auch das Gegengleis wurde beschädigt.

Untersuchungen der Bahn hätten nun ergeben, dass sich die Schäden aber in Grenzen hielten und eine Reparatur bis Mitte November machbar sei, hieß es in dem Zeitungsbericht.

Die Arbeiten seien dennoch kompliziert. Auf der Schnelltrasse führen Züge über eine feste Betonfläche. Sie erlaube den Betrieb mit Spitzengeschwindigkeiten von 300 km/h, sei aber bei Schäden nur mit großem Aufwand zu ersetzen.

Titelfoto: DPA

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