Das zweite Toleranz-Konzert in Dresden rückt näher

Eine Bürgerkonferenz soll Samstag ab 14 Uhr im ICC zu Gesprächen und Diskussionsrunden laden. Abends folgt das Konzert.
Eine Bürgerkonferenz soll Samstag ab 14 Uhr im ICC zu Gesprächen und Diskussionsrunden laden. Abends folgt das Konzert.

Dresden - Tausende auf dem Neumarkt. Und Herbert Grönemeyer, Silly und Jupiter Jones auf der Bühne. Am 26. Januar setzte Dresden ein deutliches Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit.

Jetzt geht „Offen und bunt. Dresden für alle“ in die zweite Runde. Das nächste Konzert steigt schon in einer Woche, am 28. März auf dem Theaterplatz. „Auch diesmal investieren wir rund 200.000 Euro in den Tag“, verrät Organisator Gerhard Ehninger (62).

Wie beim letzten Mal auch soll die Veranstaltung durch Spenden finanziert werden. „Diesmal kriegt jeder Spender aber etwas für sein Geld“, wirbt Martina Aschmies (49) vom Verein „Dresden - Place to be“. „Und zwar einen schönen Schal.“ 50 000 Schals („Offen und Bunt“) lassen die Veranstalter gerade produzieren.

Man darf gespannt sein, ob die Dresdner Altstadt erneut in vielen bunten Farben erstrahlen wird.
Man darf gespannt sein, ob die Dresdner Altstadt erneut in vielen bunten Farben erstrahlen wird.

Besonders interessant: Welcher Star wird denn nun auf der Bühne stehen und singen? Doch eine Woche vor dem Konzert halten sich die Veranstalter mit Namen noch bedeckt.

Professor Ehninger: „Wir werden diesmal viele Gruppen aus Dresden haben. Mit nationalen Acts befinden wir uns gerade noch in Gesprächen.“

Fotos: Holm Helis, Imago


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