3000 Wohnungen! Altes Robotron-Areal wird zur Baustelle

Wo aktuell Abrissbagger werkeln, soll dieser neue Stadtteil entstehen.
Wo aktuell Abrissbagger werkeln, soll dieser neue Stadtteil entstehen.

Von Dirk Hein

Dresden - Der Abriss des einstigen Robotron-Gebäudes am Georgplatz hat begonnen. Schlagzeilen gemacht hat der Rückbau bisher vor allem mit den kurz vor der Zerstörung stehenden Bleikristallfenstern. Doch jetzt gibt es erste Visualisierungen, wie sich das Areal in einen komplett neuen Stadtteil verwandeln soll.

Aktuell lässt die Immovation AG das sogenannte Atriumgebäude I abreißen. Im Herbst soll der Bebauungsplan stehen.

Ab Sommer 2017 sollen die Bauarbeiter anrücken und zwischen Georgplatz und Zinzendorfstraße weit über 1000 Wohnungen errichten. Die dürften in der Nähe von Zentrum, Großem Garten und DDV-Stadion begehrt sein.

Entstehen soll eine durch Stararchitekt Peter Kulka (78) entwickelte Siedlung, der Lingner Altstadtgarten, mit komplett eigenem Flair.

Stück für Stück nagen Bagger das alte Robotron-Gebäude ab.
Stück für Stück nagen Bagger das alte Robotron-Gebäude ab.

Geplant sind Tiefgaragen sowie mehrere verkehrsberuhigte Straßen, welche das Gebiet erschließen. „Mit mehr Verkehr ist nicht zu rechnen, da gleichzeitig Büroflächen wegfallen“, so Michael Sobeck (57), Sprecher der Immovation AG.

Die Firma hat zudem schon nahezu alle weiteren Flächen in der Lingnerstadt bis fast an die Grunaer und Blüherstraße gekauft.

Michael Sobeck: „Das Robotron-Atriumgebäude II ist an verschiedene Gewerbebetriebe, wie die City-Herberge, und Büros vermietet. Nach dem Ende der langjährigen Mietverträge ist hier der Bau weiterer Wohnungen in einem oder mehreren Bauabschnitten geplant.“

Erhalten bleibt hingegen das Hochhaus direkt am Pirnaischen Platz. Bis 2025 sollen so bis zu 3000 neue Wohnungen entstehen.

Die alten, teilweise geschützten Parkanlagen bleiben erhalten, sie dienen auch als Lärmschutz.
Die alten, teilweise geschützten Parkanlagen bleiben erhalten, sie dienen auch als Lärmschutz.

Grafi k/Fotos: Peter Kulka Architektur (3), Thomas Türpe


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